#114 Interview-ist glücklich sein glückssache ?

In dieser Episode von „Smile for Your Life“ diskutieren Marco und Jana die innere Quelle des Glücks und die Herausforderungen von Social Media. Marco betont die Wichtigkeit von innerer Zufriedenheit und authentischen Beziehungen für ein erfülltes Leben.

02.12.2024 101 min

Zusammenfassung & Show Notes

Ist glücklich sein Glückssache?
Das ist der Titel des Interviews , dass Jana aka Frau Glitterboss mit mir geführt hat.
Es ist schon auf ihrem Kanal (Podcast & YouTube) gelaufen, aber nicht hier.

Und das ist doch schade!
Also viel Spaß dabei!

Dr.Joe Dispenza
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Meditation von Claudia Engel (kostenlos auf Spotify):
Meditation/Trancen von Marc Pletzer ( zum Kauf-kein Sponsoring o.ä.)

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Ich bin ein großer Fan von Hörbüchern und kann sie Dir ans Herz legen.

Viel Spass 

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Webseite
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In diesem Sinne

Smile 4 Your Life

Dein Marco





Transkript

Marco
00:00:00
Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge, eine neue Reihe Smile for Alive. Und dieses Mal, diese Woche, habe ich ein Leckerli für euch, denn vor einigen Wochen habe ich mit der lieben Jana von Frau Glitterboss ein Interview geführt. Nein, sie hat mit mir ein Interview geführt. Wir sind über Instagram aneinander gekommen und sie hat mich gefragt, hast du nicht mal Bock mit mir über das Thema Glück zu reden? Das Ganze lief schon auf ihrem Kanal und auf YouTube und ihrem Podcast.
Speaker2
00:00:35
Aber weißt du was?
Marco
00:00:36
Noch gar nicht hier. Und vielleicht hast du das andere nicht gehört und ich dachte, das wäre vielleicht mal eine ganz geile Geschichte,
Speaker2
00:00:42
Dir das zu präsentieren.
Marco
00:00:44
Disclaimer, Warschau, das Ding. Ich habe überlegt, ob ich da zwei, drei Teile raus mache. Ich weiß aber, wenn ich dieses jetzt hier hören würde und irgendwo ist ein Cut und ich müsste auf nächste Woche warten und ich weiß, nächste Woche hätte ich schon wieder so viele Themen zu erzählen, auf die ich Bock hätte,
Speaker2
00:01:01
Hätte ich persönlich,
Marco
00:01:02
Ich hätte ja keinen Bock drauf, was zuhören. Ich hoffe, dir geht es genauso. Teil es dir ein. Ich glaube, es sind 70 Minuten. Ja, 70 Minuten. Und liebe Jana, falls du das hörst, es tut mir leid, mein Redeanteil ist bestimmt 75%. Da sind bestimmt ein paar Dinge bei, die du schon kennst. Da sind ein paar Dinge bei, die du noch nicht kennst. Dinge, die du vielleicht nochmal hören musstest. Meine Geschichte, wie ich dazu gekommen bin. Meine Mission, meine Ideen. Wir kommen von Kuchenbacken auf Arschbacken. Und die Episode bei ihr steht unter dem Stern, ist glücklich sein eine Glückssache. Also, in diesem Sinne wünsche ich euch unheimlich viel Spaß mit der lieben Jana, mir einen guten 70 Minuten lang und viel Spaß bei dem Interview.
Music
00:01:46
Jana
00:02:21
Ja, Mensch. Ja, Hallöchen. Wir haben uns ja vor, keine Ahnung, dieses Jahr, letztes Jahr irgendwie mal connected bei Instagram. Dann ist halt irgendwie alles ein bisschen untergegangen. Und jetzt hat man überlegt, wir machen jetzt einfach mal einen Podcast zusammen.
Marco
00:02:35
Absolut.
Jana
00:02:36
Könnte passen.
Marco
00:02:37
Könnte passen.
Jana
00:02:39
Stell dich doch gerne mal vor.
Marco
00:02:41
Oh, wo soll ich anfangen? Also, mein Name ist Marco. Ich betreibe den Podcast Smile for Your Life. Und werde den nächsten 47 Jahre alt, bin von Natur aus Anästhesie-Pfleger und habe vor zwei Jahren mir überlegt, ich möchte einen kleinen Podcast starten, der sich auf das ganze Thema glücklich sein ist keine Glückssache beruht. Und woher kommt das Ganze? Es kommt daher, dass ich tendenziell von meiner Genetik eher so zum Cholerischen neigte. Also es gab dann mit Mitte 30 so zwei Möglichkeiten. Ich werde Profi-Kaleriker oder ich muss was ändern. Also ich kann mich mit wachsender Begeisterung und alles reinsteigern und mein Ungerechtigkeitstrigger wird da absolut befeuert. Und ich weiß es nicht, ob das in einem Buch war, in einem Hörbuch oder in einem Blog, gab es mal so eine Geschichte, was soll man über dich zu deinem 100. Geburtstag sagen? Und die Attribute, die ich da aufgeschrieben habe, waren jetzt nur so semi-geil. Das war so, regt sich auf, ist voll dabei und das waren keine Dinge, wie ich mich gerne gesehen hätte. Also habe ich gesagt, da muss sich mal irgendwas ändern und dann habe ich, glaube ich, die letzten 15 Jahre... So viel gelesen, so viel gemacht, so viele Bücher gelesen, so viele Seminare gebucht. By the way, ich war Marinesoldat auch noch und hatte halt ein Jahr Sabbat, wo ich noch Geld bekam und das habe ich akkurat, diesen Topf voll Gold, den man nicht ausgeben kann, sondern nur gegen Leistung, Dienstleistung habe ich in Seminare investiert, in mich. Und dann kam irgendwann die Idee, was mache ich mit dem ganzen Wissen und ich habe gemerkt, das macht mir Spaß, ich habe da Bock drauf und ich habe schon mal in den 2015ern einen kleinen Block gestartet, der ist beim Umzug irgendwie
Speaker2
00:04:43
Gecrashed da waren nur die
Marco
00:04:46
Hälfte der Dateien noch da, weil der Server umgezogen ist und keine richtige Sicherheitskopie, war halt so eine kleine Computermanufaktur irgendwo im hohen Norden ging halt nicht, dann habe ich es erstmal sein lassen dann bin ich Vater geworden, dachte jetzt kümmere ich mich erstmal um den Lütten, weil Vater sein und Vater werden sind irgendwie zwei Paar Schuhe und dann letztes Jahr keimte das wieder hoch und habe gesagt so, jetzt fange ich mal an, jetzt überlege ich mir was, was ich damit mache habe immer mich weiter belesen immer weiter geforscht Online-Seminare mir angehört, auch Vorträgen gewesen und wenn man das irgendwie 15 Jahre lang macht und ich bin der Zeit davor, jeden Tag eine 3-4 Stunde zur Arbeit hin und zurück und ich habe jeden Tag mindestens auf der Hintour irgendwas in diesem Bereich gehört. Und wenn man das jeden Tag macht, immer wieder bei 9 Jahren, hat man irgendwann ein Wissen und was fange ich damit an? Und dann war es die Idee Block.
Speaker2
00:05:45
Block ist super.
Marco
00:05:46
Da ich aber eher der Podcast-Konsument bin als der Blog-Leser, Da dachte ich, wäre der Podcast vielleicht auch eine schöne Idee. Und so habe ich letztes Jahr gestartet, diesen kleinen Podcast. Und es dreht sich alles um... Um glücklich sein, dass es keine Glückssache ist, wie ich die Welt betrachte, Perspektivwechsel im Denken. Und es geht nicht um Recht haben, sondern wie kann ich ein schöneres, glücklicheres, selbstbestimmteres Leben führen, ohne dass Leute ständig auf meine Knöpfe drücken und ich quasi wie im Autopilot mit Scheuklappen durch die Gegend laufe und hinterher mich frage, was war das denn jetzt? Ich wollte doch eigentlich nicht mehr so sein. Und ja, das bin ich verheiratet und glücklich muss man dazu ja auch immer sagen ein Sohn arbeitet noch Vollzeit in einer kleinen Belegklinik macht er immer noch Narkose als Anästhesiepfleger und ja, arbeite an diesem kleinen Business nebenbei und freue mich das weiter, weiter, weiter nach vorne zu bringen Ja,
Jana
00:06:47
Ich muss gerade so ein bisschen schmunzeln, weil ich ganz oft denke, also gerade um diese Jahreszeit die wir jetzt auch irgendwie bekommen ich hatte letztens, ich war es Dienstag oder Mittwoch, bin ich mit der U-Bahn gefahren und hab dann so meine Musik aufgehabt und bin dann so, ein bisschen gewippt und so und du hast nur komische Blicke gesehen. Das ist wirklich so, ich dachte so, okay, dass der Zustand glücklich sein, für viele glaube ich irgendwie eine Utopie ist, dass sie denken, ja zufrieden, zufrieden, ja schau mich, aber glücklich?
Marco
00:07:19
Komm, so übel ist es gar nicht. Es ist nicht Nicht um, ja, so schlimm ist es gar nicht. Also wir reden ja gar nicht davon, dass wir unglücklich sind, sondern ja, also es ist nicht schlecht, heißt es dann. Und das sobald irgendwie, ich weiß jetzt, dieses grimmige, in sich Verzogene und ja, da gucken die Leute ein bisschen komisch. Und auch zu Anfang sind die auch skeptisch, weil das für sie etwas nicht Greifbares ist. Das kennen sie nicht. Und ich hatte mal einen Kollegen, der zu mir sagte, Am Anfang war ich ein bisschen skeptisch, was dich angeht, aber dann habe ich festgestellt, du bist wirklich so gut drauf. Du gehörst so, das ist kein Fake-It, sondern du versuchst wirklich immer, die positiven Aspekte der Dinge zu sehen. Du versuchst nicht, ins Selberhorn zu blasen und sagen, doch mal eine Kerbe in die Wunde reinzuhauen und mitzumachen. Und weil ich für mich realisiert habe, es tut mir nicht gut. Und glücklich sein, das ist groß. Wie soll ich denn glücklich werden? Das fühlt sich so erdrückend manchmal an. Und ich finde, es sind die kleinen Dinge, die es so machen. Und für viele sind diese kleinen Dinge absolut, ja, das ist doch normal, das gehört doch dazu, dass ich heute Morgen aufgewacht bin, Atme, am Leben bin, gesund bin, dass wir uns jetzt hier über so etwas Cooles wie Internet unterhalten können, über hunderte von Kilometern. Wie cool ist das bitte? Also man kann sich auch über so kleine Dinge freuen, die für uns Alltag sind und es sind immer nur die Neuen. Wenn der Sprung so groß ist, dann fällt uns das auf. Entweder wir sind, wir kennen das ja, wenn wir krank sind, ein Gesunder hat tausend Wünsche und Kranke halt nur einer. Und wenn wir krank im Bett lieben, wünschen wir uns nur, gesund zu sein und denken nicht an die nächste Beförderung, an das nächste Problem oder die nächste Karriereleiter, das nächste Auto oder was auch immer. Dann wollen wir nicht höher, schneller, weiter. Dann wollen wir einfach nur das, was wir jetzt haben. Und ich glaube, das haben wir ganz, ganz viel verlernt. Auch vorgemacht durch Social Media. Es sind immer zwei Seiten der Medaille. Der wird immer höher, schneller, weiter gezeigt. Und wenn man hinter die Kulissen schaut, und es gibt wirklich viele, die auch ehrlich sind, die sagen, pass auf, ich habe mich nicht gemeldet, weil es war scheiße. Und nicht nur immer so happy life und hey, alles ist super und guck mal hier.
Speaker2
00:09:58
Ich glaube, da folgen
Marco
00:10:00
Wir manchmal falschen Idealen und falschen Göttern, wo man sagt, wenn man die dann kennenlernt, denkt man, ah, du kochst also auch nur mit Wasser.
Jana
00:10:12
Ja, ist so. Also ich habe ein Beispiel, ich habe meine erste Trainee, also meine erste Mitarbeiterin, Und sogar, süß, eigentlich ist das schon eine Frau, ich meine, die ist 22. Aber für mich ist es irgendwie noch ein Mädchen. Und total niedlich. Und wir haben uns halt auch über Social Media unterhalten. Und dass sie auch gesagt hat, ja, ich vergleiche mich da immer wieder. Und so, ich denke, das ist gar nicht nötig. Guck dich doch mal an. Mit wem willst du dich da vergleichen? Ja. Guck mal auf damit. Und ich bin froh, dass ich eine Generation bin, die mit Social Media wirklich sehr spät in Berührung gekommen ist. Und für mich auch entscheiden kann, das finde ich gut, das konsumiere ich, das finde ich scheiße, gucke ich mir nicht an. Bestes Beispiel, Dating-Coaches. So hast du zu sein, damit dein Partner dich respektiert. Halt einfach die Fresse, sorry. Geht mir so dermaßen auf den Sack. Oder diese Beispiele, die ich auch ganz furchtbar finde, ja, also wenn mein Mann jetzt freundlich ist zu der Kellnerin, ja, das geht nicht so, das muss zu Hause geklärt werden. Also die drücken es natürlich noch anders aus, ich will es jetzt hier nicht wiederholen. Wo ich mir denke, ein unfreundlicher Mensch wäre mir unglaublich unangenehm. Also wenn ich einen Partner hätte, der zu egal welchen Menschen in welchem Jobtitel unfreundlich ist und unhöflich, würde ich sagen, ey, tschüss, schuldes Leben noch, habe ich gar keinen Bock gehabt.
Marco
00:11:33
Genau, wenn die Leute die Menschen anhand ihres beruflichen Status behandeln. Also ich kenne wirklich, ich kenne tolle Menschen, die sind hervorragende Operateure und die behandeln, die Putzfrau genauso wie den Chefarzt. Die sind einfach und das ist toll, weil da ist bei denen das eigene Ego komplett aus dieser Gleichung raus. Die sind einfach nette Menschen. Und was du gerade sagtest, ist genau, wenn der andere, wenn mein Partner mich so verhalten würde, wenn ich die nächste Beförderung habe, wenn ich die nächste Gehaltserhöhung habe, wenn dann, wenn dann, dann bin ich glücklich. Den spielen sie ja ganz viel. Und der funktioniert nicht. Das funktioniert nicht. Es gibt Menschen, ich habe, das habe ich letztes Mal in so einem Video erzählt, ich war in so einem Online-Seminar von Dieter Lange, der ist ja auf Grater auch ganz weit vorne und hat früher Kolgate gemanagt und hat dann gemerkt, das ist es nicht, mir fehlt was. Und versucht dann östliche Weisheiten mit westlicher Zivilisation zu verbinden. Das macht er wirklich ganz toll. Und er sagte, ich werde bei Menschen eingeladen, auf deren Yacht, wo alleine nur damit das Ding fährt und im Hafen ist, 50 Leute drauf sind. Die haben 300, 400 Immobilien. Die schwimmen in Geld. Die haben alles, was sie haben. Und fragen ihn, warum bin ich nicht glücklich? Weil der Impuls von außen kommt. Der Impuls kommt von außen, der geht ins Gehirn, da werden ein paar chemische Reaktionen rausgelassen und das ist wie der Junkie. Der Junkie braucht immer mehr, immer intensiver, immer intensiver und bis zu dem Zeitpunkt, wo sie feststellen, dass es nur aus mir herauskommen kann. Es geht nur von innen heraus. Und ich finde das wunderschön, gerade weil du das Thema Beziehung ansprichst. Ich höre, und das kennst du vielleicht auch, jemand, der mich glücklich macht. Ja, genau. Und ich sage ganz klar, ich bin auch glücklich alleine. Der Job meiner Frau ist es nicht, mich glücklich zu machen. Es ist der Job von ihr, mich glücklicher. Das ist der Job unserer Beziehung. Uns gegenseitig glücklicher zu machen. Und glücklich dürfen wir alleine sein, weil sonst bist du immer dabei, irgendein Loch zu füllen, irgendeine Grube zu füllen. Und der Spruch, der ich letztens gehört habe, wenn du in der Grube bist, hör auf zu graben. Der ist grandios, es muss aus mir herauskommen. Wir sind aber sehr darauf gepolt, im Außen, die Anerkennung von außen. Und da ist jeder unterschiedlich. Und wir sind soziale Wesen. Und das ist in unserer DNA, in unserem Wesen so verankert, weil wir wollen dazugehören. Wir wollen anerkannt werden, weil wenn du im Mittelalter, im Neandertal nicht dazugehörst, bist du rausgeschmissen worden, dann bist du draußen verhungert. Die Gruppe war stark. Und deshalb sind wir da immer so ein bisschen darauf angewiesen, dass der andere mich mag und das ist auch so ein Prozess, den wir, glaube ich, irgendwann auch durchleben. In den 20ern war es mir auch noch höher, schneller, weiter wichtig. In den 30ern auch. Jetzt habe ich so ein gepflegtes Fuck-off in meinem Kopf. Also wenn sich das für mich nicht gut anfühlt, das kommt aber auch mit dem Alter. Es gibt Leute, die sind sehr früh, die können sich damit früh beschäftigen und dein Trainee,
Speaker2
00:15:08
Ich war genauso.
Marco
00:15:09
Ich habe zu Menschen aufgeschaut, die da waren, wo ich hin wollte. Und der Exkurs, wo wurde ja auch schon mal gesprochen, ich habe ja auch mal eine ganze Zeit lang Finanzvertrieb gemacht, ja. Also finanziellleistungsunabhängigen Vertrieb und ich habe auch Idealen hinterher geeifert, gesagt, ja, das möchte ich haben. Das waren immer Dinge im Außen. Größeres Auto, Beförderung, Anerkennung, Beifall, nächster Umsatz, nächste Beförderung, nächster Mitarbeiter. Alles geil. Aber es macht nicht glücklich und ich finde das extrem, das extrem ist natürlich du gehst nach Indien, setzt dich auf den Felsen im Leinkleidchen und Leinhemdchen und meditierst da 45 Jahre vor dich hin bis es dir egal ist, ob die Mücke um dich rum schwirrt und nicht ich finde wir leben hier in unserem Kulturkreis doch in einer materiellen Welt und die gehört irgendwie mit dazu und die Balance zu finden zwischen Materie. Ich will das jetzt spielen, nicht Spiritualität nennen, weil da kriege ich gleich so Klangschalen-Vibes, sondern und innerem Glück da die Balance zu finden. Ich finde, das ist die hohe Kunst. Weil gerade auch in einem anderen Thema, was
Speaker2
00:16:24
Geld angeht, sagt
Marco
00:16:25
Man ja auch, ja, Geld ist nicht alles. Nee, aber ohne Geld ist alles nichts. Wir leben in einer Welt, wo wir Geld gegen Ware tauschen oder gegen Dienstleistung. Das kann ich nicht mit meinem Lächeln machen. Ja, und das kommt dann auch, also ich brauche das alles nicht und das wird sich schon fügen, ja und nein.
Jana
00:16:54
Da muss ich halt schmunzeln, wo du gerade sagst. Ich glaube oder ich kriege oft bestätigt, ich passe es nicht. Also für viele nicht in das Bild einer Finanzberaterin.
Marco
00:17:05
Ja.
Jana
00:17:06
Was ich immer wieder witzig finde, weil ich denke, was für ein Bild passe ich denn für dich? Ja, und dann so dieses, ja, du musst doch mit dem Auto zu Person XY kommen, sonst denkt die doch, du bist nicht erfolgreich. Wo ich denke, nein, wenn jemand bei, also wenn ich zu einer Beratung gehen würde und jemand würde mit einem dicken Autopor fahren und ich weiß, das Büro ist in einer teuren Gegend von Hamburg, dann wäre mein erster Gedanke, oh, ich finanziere dir also ein schönes Leben, ja. Ist das denn alles richtig, was du mir hier erzählst?
Marco
00:17:36
Ja.
Jana
00:17:37
Das war mein erster Gedanke und das nächste Ding ist, ich sage, die meisten Leute lernen mich eh offline kennen, die lernen mich irgendeinem Café kennen, in der U-Bahn, im Supermarkt, keine Ahnung. die lustigsten Begegnungen gehabt in meinem Leben. Und die lernen mich dann so kennen, wie ich bin. Und das ist halt mal ganz hübsch gemacht oder in Baggy und Hoodie. Und das ist denen aber egal. Sobald die merken, okay, da steckt was hinter.
Marco
00:17:58
Das sagt man ja. Real heute, ne? Also das ist dann echt.
Jana
00:18:02
Genau.
Marco
00:18:03
Authentisch, ja.
Jana
00:18:04
Und eine Sache, an die ich ganz fest glaube, ist, dass du immer die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt in dein Leben ziehst. Egal, was du dir gerade brauchst. Ob es Wegbegleiter sind, ob es Wegbegleiter bis zum Ende sind, ist völlig egal. Du triffst diese Menschen immer. Und daran fest zu glauben und bei sich selbst zu bleiben und sich nicht vom Außen auffüllen zu lassen, ist so wichtig.
Marco
00:18:30
Das sind so schöne, wahre Worte, mit denen diese Wegbegleiter...
Speaker2
00:18:37
Ich habe das, glaube ich,
Marco
00:18:38
Mal genannt. Alles im Leben passiert für dich. Alles hinter jeder Tragödie verbirgt sich ein Geschenk, auch wenn ich es im Moment nicht erkennen kann. Es passiert immer alles für mich. Und dann bin ich so bei dir. Und manchmal kommt ja dieser Warum erlebe ich diesen Menschen in meinem Leben? Erlebe ich diesen Menschen in meinem Leben, weil er mir ich mag das Wort Lektion nicht so gerne, weil das so ein bisschen nach Oberlehrer klingt,
Speaker2
00:19:07
Sondern da ist ein Thema,
Marco
00:19:09
Das ich in mir lösen darf, was mich triggert, was irgendwie aus der Vergangenheit kommt, wo, keine Ahnung, die Eltern mir gesagt haben, stell dich nicht so an, sei nicht so, bla bla. Es kommt alles aus der Kindheit. Da müssen wir uns nicht vormachen. Wir hatten alle Lehrer, wir hatten alle Eltern. Unser Gehirn war nicht in der Lage zu filtern. Alles, was wir in den ersten sieben Jahren zu hören bekommen haben, ging umgebremstes Unterbewusstsein. Das ist ganz tief unten verankert. Und das darf ich dann lösen, dieses Thema. Und entweder ich löse es mit dieser Person oder ich warte, dass die nächste kommt. Dasselbe Thema, also ja, eigentlich ist es das selbe Thema, nur mit anderen Akteuren, im selben Hamsterrad, vielleicht noch mal ein paar andere Wandanstriche dabei. Du erlebst es immer wieder, diese Schleife, bis du das für dich gelöst hast. Und gelöst ist für mich ganz viel Verantwortung. Und zwar, das mag jetzt hart klingen, aber solange du nicht für 100% die Verantwortung für die Dinge in deinem Leben übernimmst, wird dein Leben genauso fucked up sein wie bisher. Du wirst immer dieselben Entscheidungen treffen, du wirst dieselbe schissene Beziehungen. Du wirst, wenn du die Beziehung wechselst, nach einem Jahr dieselben Sprüche hören wie vor einem Jahr, denn du bist gleich geblieben. Und damit meine ich nicht, dass wir auf alles Einfluss haben. Aber ich darf es für mich annehmen, Weil wir machen immer, wir finden es ganz toll, wenn wir zu spät kommen zu einem Termin, dann war es der Verkehr. Dann sind es immer die anderen und da und da war der Opa und hier und das und dann ging ich über die Straße. Ja, aber wenn es gut läuft, dann mache ich hier, dann bin ich King Louis. Also so läuft das Spiegel nicht. Ich darf das für mich annehmen und darf, Jeder von uns macht Fehler in seinem Leben. Und die sind doch wunderbar. Ja, hätte ich als Kind aufgehört, Fehler zu machen, würde ich weder stubenrein sein, noch würde ich irgendwie laufen können, reden können. Ja, ich glaube, die ersten drei Jahre machst du so viele Fehler in deinem Leben. Und dann gibt es diesen Spruch, aus Fehlern lernt man. Aber ich weiß nicht, wie viele du kennst, die noch bereit sind, Fehler zu machen.
Jana
00:21:13
Sehr wenige. Also diese Selbstoptimierungsweise, dieses ich muss perfekt sein, es muss alles funktionieren. Also gerade im Business-Bereich kriegt man das ja ganz häufig mit. Finde ich furchtbar. Und die Leute sind immer schockiert, wenn ich sage, du, weiß ich gerade nicht, muss ich nochmal nachfragen. Ey, habe ich keine Ahnung, wie das funktioniert. Nö, kein Plan. Also kommt ja vor.
Marco
00:21:38
Gute Frage. Kümmer ich mich drum. Du kriegst nächstes Mal eine Antwort von mir.
Jana
00:21:41
Ganz genau. Also die wissen das auch. Ich bin dann aber auch hinterher, weil ich mich drum kümmern will. Aber ich kann gar nicht alles wissen. Und ich will den Leuten auch nicht vermitteln, dass das ist. Und ich höre jetzt schon wieder irgendwelche Leute mit der kommt, die sagen, das kannst du doch nicht erzählen. Du musst doch so tun als ob. Und wer nimmt dich dann noch ernst? Bla bla. Ja, ich mich. Das ist der Punkt.
Marco
00:22:01
Man nimmt sich selber ernst. Und wenn die Rolle, die du spielst, der Abstand so groß wird zu dem, wer du wirklich bist, dann fängt man an, wirklich krank zu werden. Ich bin ja so eine Generation, die mit Jim Carrey auch aufgewachsen ist. Die Ace Ventura und die Maske. Und der hat ja auch seinen spirituellen Weg ja nochmal gefunden. Und er sagte irgendwann ganz klar, es gibt Traurigkeit. Wenn Umstände in deinem Leben passieren, darfst du traurig sein. Depression ist, wenn deine Seele dir sagt, fuck you, ich will diesen Charakter nicht mehr spielen. Das bin ich nicht. Also wenn dir die Kluft zwischen Seele und das, was du nach außen bist, einfach zu groß wird. Also man fühlt sich innerlich zerrissen nach außen, muss ich, hey, ja, geil und checky und guck mal hier und total nice und innerlich sage ich, ey, ich bin einfach mal, heute ist es scheiße. Und es ist okay, scheiße zu sein. Und man darf sich auch doof fühlen. Deshalb muss man nicht gleich ein schlechtes Gewissen haben, weil, oh mein Gott, jetzt schlechte Gedanken sorgen jetzt für schlechte Ereignisse in meinem Leben? Nein. Also da kommt wieder ein schlechtes Gefühl drauf, ein schlechtes Gefühl, sondern ich bin ein Mensch. Vielleicht war irgendwas heute. Vielleicht bin ich schlecht drauf. Wir haben Hormone. Wir haben keine Hormone. Uns fehlt Licht. Vielleicht hat mich auch eine Situation emotional ein bisschen mitgenommen. Vielleicht darf ich darüber nachdenken. Ich bin ja kein Roboter. Und dann vor allem ein ganz, ganz großes Herz mit sich selber zu haben.
Speaker2
00:23:34
Und sagen, hey,
Marco
00:23:36
Perfektion und Vergleich ist der Anfang, das Ende des Glücks. Jeder Vergleich hinkt. Wenn du dich, selbst der Vergleich mit sich selbst hinkt. Wenn man vor, keine Ahnung, ich bin, ich glaube vor 15 Jahren mal einen Halbmarathon gelaufen und wenn ich heute auf die Straße gehe und meine Zeiten vergleiche, dann würde ich ja sagen, das heißt mal ja nur du gegen dich und du musst dich mit dir selbst vergleichen.
Speaker2
00:24:00
Ja, aber der
Marco
00:24:00
Marco vor 15 Jahren, das ist ein anderer als heute.
Speaker2
00:24:04
Ja, der ist älter.
Marco
00:24:05
Der kann das vielleicht nicht mehr so. Und dann würde ich mich mit den Vergleichen mit mir selber sogar auch deprimieren. Sondern vielleicht, wie war ich letzte Woche? Ja, geht es mir vielleicht besser?
Speaker2
00:24:15
Habe ich schönere Gedanken gehabt?
Marco
00:24:17
Habe ich weniger Probleme nachgedacht? Und es gibt da so viele Bücher drüber. So viele Bücher mit den 27 Regeln für Glück, für 840 Regeln zum Glück. Die 4000 Schritte zum Erfolg war mir immer ein bisschen viel. Und ich habe für mich irgendwann so einen Fünf-Schritte-Plan für Einsteiger. Passt ganz gut, weil es heißt die Smile-Philosophie. Also S-I-L-E. Und jeder Buchstabe steht für etwas. Und ich finde, wenn man sich daran längs hangeln kann, ohne das mal 30 Tage zu machen, mal zu überlegen und wenn ich halt mal doch doof gedacht habe, doch mal den Kollegen noch mal gelästert habe, ich habe mich damit so reinziehen lassen, dann ist es ja nicht so, dass alles hin will, sondern mein Gehirn hat schon mal gelernt, gute Gedanken fühlen sich gut an und schlechte Gedanken und schlechte Gespräche fühlen mich irgendwie doof an. Ich fühle mich leergesaugt, ich fühle mich energielos. Als wenn ein Vampir da war und mir die ganze Energie rausgezogen hat. Mir tun gewisse Menschen nicht gut, dann komme ich ja viel schneller wieder in diesen positiven Rhythmus, in diesen Vibe, in diesen Flow rein. Und... Man kann es auch simpel halten. Es muss nicht mehr ultra kompliziert sein. Man muss sich nicht die großen Dinge, ja, wenn der Weltfrieden da ist, dann bin ich glücklich. Nein, geil, Sonne scheint. Wir machen ein Interview. Ich habe hier einen schönen, belliger Kaffee. Ich freue mich über meinen Kaffee. Der schmeckt heute besonders toll. Ja, ich freue mich, dass ich einen Parkplatz vor der Tür bekommen habe. Es sind diese kleinen Steps,
Speaker2
00:25:51
Wo die Leute sagen,
Marco
00:25:52
Ja, das ist aber doch normal.
Jana
00:25:53
Nee, es ist nicht.
Marco
00:25:55
Es ist ein Wunder, dass wir überhaupt existieren. Also wird sich unsere Erde nur so ein paar Grad in die falsche Richtung drehen oder einen Kilometer weiter weg sein, werden wir entweder erfroren oder tot oder verbrannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir am Leben sind, aus der Anzahl, wie wir entstanden sind, von Millionen von Zellen, ist ein Wunder. Darüber darf man sich mal klar werden, wie toll das ist und wie viele Menschen nicht das Glück haben. Und damit fängt das an und dann wird einem so ein bisschen warm ums Herz und dann fängt man so okay, ich setze vielleicht mal eine andere Brille auf, einen anderen Filter ich Wenn so wie ich bin oder so wie du bist, du dich super fühlst und super duper, go for it, mach weiter so, mein Segen. Wenn du dich nicht gut fühlst und sagst, da geht noch was, dann mach was anderes. Dann andere Gedanken. Gedanken sind nichts anderes als diese ganzen unterbewussten Prozesse sind einfach Dinge, die du sehr häufig gemacht hast. Beim Autofahren denkst du nicht mehr drüber nach, beim Schnürsenkelzubinden nicht mehr drüber nach. Das hat dein Gehirn so oft gemacht, dass er sagt, ja, das nehme ich dir ab. Das machen wir jetzt automatisch. Ja, weil der Speicherplatz ist begrenzt. Hier im präfrontalen Kortex, da geht halt nur eine gewisse RAM-Zahl. Das kann auch eine gewisse Gigabyte-Zahl verarbeiten. Und alles, was zu viel ist, geht ins Unterbewusstsein und wird abgenommen. Und genauso sind Reaktionen, Meinung, Stimmung. Der Körper hat, das Gehirn hat gelernt, oh, wenn ich das sehe, muss ich so denken und mich so fühlen. Was du lernen kannst, kannst du auch wieder verlernen. Das geht, das geht, ja. Du bist halt nicht, deine Persönlichkeit, das wissen wir heute, ist nicht in Stein gemeißelt. Du kannst Aspekte deiner Persönlichkeit, die du nicht magst, kannst du wieder verlernen, wenn du es möchtest, wenn man da Bock drauf hat. Ich hatte da Bock drauf, ja, weil den Choleriker mochte ich nicht. Und ich bin immer noch nicht da, wo ich hin will, ja. Ich möchte immer noch ein bisschen entspannter sein, humorvoller, gelassener werden. In Situationen vielleicht lachen, wo man vielleicht doch nicht lachen könnte, weil es irgendwie doch anstrengend ist. Das ist eine... Ich komme damit quasi nie ans Ziel, weil der Abstand natürlich zu dem, wo ich bin und das, was ich gerne wäre, immer größer wird, weil ich mich ja auch weiterentwickele. Aber ich genieße die Reise. Ich genieße die Reise und schaue von außen, wow, wo bin ich jetzt da hingekommen? Was habe ich geschafft? Manchmal höre ich mir alte Folgen von mir an und denke mir, wo kam das denn her? Wo kam denn, wow, wie ist mir das denn eingefallen? Dann darf man so ein bisschen stolz auf sich selber sein, sich auch mal die Schulter klopfen und sagen, ja, ich bin ganz okay. Ich mag mich eigentlich,
Speaker2
00:28:47
Ja, ich bin ein netter Kerl.
Marco
00:28:49
Und was andere Menschen über mich denken, sagt viel mehr über die Menschen aus, die das sagen oder denken, als über mich, weil ich weiß sehr gut, wer ich bin. und das sollte keinen Einfluss darauf haben,
Speaker2
00:29:02
Wenn Leute mich von außen beurteilen,
Marco
00:29:04
Und du kennst es auch, sobald man sich hier irgendwie öffentlich macht, quasi den Seelenstrip,
Speaker2
00:29:10
Die es sich auf
Marco
00:29:12
Eine Bühne stellt, imaginär. Es ist sehr einfach, so Gedanken zu haben, oh, was denken die jetzt von mir? Ich hätte einen Shitstorm, passiert jetzt was? Und das meiste davon ist nie eingetreten. Ein paar Kommentare gibt es immer. Die Trolle gehören dazu. Ich freue mich auch drüber, was ist gut für den Algorithmus, weil dann kommt da Kommunikation. Ich unterhalte mich gerne mit den Leuten, aber ich habe aufgehört, mich mit Menschen darüber zu streiten, die eine andere Meinung haben. Das ist deren Meinung, das ist deren Weltbild und sie glauben, sie kommen mit dem Weltbild gut voran. Ja bitte, ja. Das muss ich ja. Und wie die mich behandeln, ist deren Karma. Wie ich die behandle, ist meins. Und im Zweifelsfall, ich sage das im Podcast immer wieder, es ist irgendwie quasi schon so ein bisschen zum Spruch geworden, überschütte ich sie mit kleinen imaginären Konfettiherzen und dann geh deinen Weg, behalte deine Meinung. Am Ende trifft man sich irgendwann wieder und sagt, und, wie lief es dann für dich? Und dann werden wir ja sehen, wie es gelaufen ist. Und ich glaube, mein Weg oder der Weg, dass man Dinge halt positiver sehen kann, kam ganz gut bisher. Also ich kann jetzt die letzten 17 Jahre nicht sagen, dass mein Leben schlechter geworden ist.
Jana
00:30:33
Ja, ich glaube, das ist halt auch so ein Punkt. Also dieses immer so beurteilen anderer, Sagt halt viel über dich selber aus. Und wenn du aber diese Spiegelreflektoren, wie man das so schön nennt, gar nicht hast, dann wird es halt nicht besser. Und du darfst gerne mal neidescheinen auf jemanden oder sagen, ey, warum macht er das denn besser als ich oder sie? Aber dann frag dich halt auch, woher kommt es? Warum denke ich so? Und was kann ich daran ändern? Und da sind wir wieder beim Thema Vergleichen und Social Media und Filter und dass mittlerweile Männer, die auch schon benutzen, irritiert mich unglaublich. Also nicht, dass ich es verstehen kann oder dass sie es nötig hätten, aber da weiß ich ja noch, woher es kommt. Aber ein Mann war für mich immer so, der stellt sich vor ein Spielen und denkt, boah, bin ich eine geile Sau, geht vor die Tür und den Thema ist durch. Und da denke ich mir so, was ist da passiert? Was ist da mit den Menschen passiert? Hör doch mal auf damit. Finde ich ganz gruselig, was da so passiert ist. und bin schon saß mit den Trollen. Also wenn ich eins gelernt habe, wenn du nichts Nettes zu sagen hast, halt die Klappe. Lass es. Du musst Dinge nicht negativ kommentieren. Bring dich nicht weiter, bring die andere Person nicht weiter, funktioniert in keiner Form, lass es. Scroll weiter, guck es dir nicht an, blockier, lösch, keine Ahnung.
Speaker2
00:31:57
Aber das ist so,
Jana
00:32:00
Ich finde das so albern. So das Einzige, was ich, ja, war jetzt auch kein negativer Kommentar, aber mich halt aufgeregt, dass da irgend so ein Mädel bei Trats geschrieben hat, ja, ihr Frauen mit euren Wimpern und euren aufgespritzten Lippen und so, was denkt ihr denn.
Marco
00:32:15
Wer ihr seid, bla bla bla.
Jana
00:32:17
Wo ich ihr geschrieben habe, untergeschrieben habe, warum bist du gerade als Frau andere Frauen? Was ist dein Ziel? Fragezeichen.
Marco
00:32:26
Musst du andere niedermachen, damit du dich besser fühlst.
Jana
00:32:29
Genau.
Marco
00:32:30
Sag eine Menge über dich aus.
Jana
00:32:31
Genau, lass sie doch. Also wenn die Frauen das für sich machen möchten, lass sie doch. Also ist doch völlig okay.
Speaker2
00:32:37
Ist ja jetzt auch nicht, wo ich sage, würde ich jetzt machen wollen,
Jana
00:32:39
Aber muss ich ja auch nicht. Das ist das Punkt. Ich muss es nicht. Und das finde ich so nervig und den negativen Teil an Social Media, dass ich irgendwie denke, alle fühlen sich frei, alle verstecken sich hinter irgendwas, um da Sachen abzuhauen, rauszulassen, frustlos zu werden.
Marco
00:32:59
Da gibt es mittlerweile ja auch einen anderen, es ist mittlerweile die Rechtslage da auch ein bisschen, Es gab ja ein paar Beispiele, wo Leute wirklich böse, böse Kommentare bei Menschen geschrieben haben und sie sich gewundert haben, dass die auf einmal eine Strafanzeige bekommen haben, weil das wirklich Belästigung, Nötigung, Androhung von Körper, von Gewalt und Straftaten ist. Da wird sich unsere Gesellschaft noch ein bisschen ändern, weil sie ja viel in der Landschaft unterwegs ist. Man kann irgendwann nicht mehr alles. Und alle, die sich da rumtrollen, ja, deine E-Mail-Adresse ist irgendwo hinterlegt. Und die ist irgendwo hinterlegt, wer du wirklich bist. Also, es sei denn, du bist ein Computerhacker,
Speaker2
00:33:40
Aber dann hast du,
Marco
00:33:41
Glaube ich, andere Fähigkeiten. und du hast völlig recht, dieses Vergleichen, der Algorithmus, das, was mir vorgeschlagen wird auf Social Media, ganz besonders wenn du auf TikTok oder Instagram unterwegs bist, sagt eine Menge über mich aus, weil da, wo ich viel Zeit verbringe, da, wo ich viel Aufmerksamkeit verbringe, wird mir mehr vorgeschlagen. Und wenn mir halt nur sowas Negatives vorgeschlagen wird, dann darfst du mal drüber nachdenken, was dein Leseverhalten ist. Ich kann für mich sagen, ich habe zwei Accounts, ich habe einen privaten Account und den Smile4alive und der Smile4alive Algorithmus, den bestimme ich ja selber, welche positiven Vibes da drin sind.
Speaker2
00:34:29
Ich habe null, null Klatsch,
Marco
00:34:32
Tratsch, Sommerhaus der Stars, nichts davon. Wirklich nichts. Ich weiß nicht mehr, was immer los ist. Und da bin ich auch viel unterwegs und ich kriege manche Dinge auch gar nicht mit und dann habe ich den Fehler gemacht, dann wurde mir was von P. Didi vorgeschlagen und sag, hä, habe ich gar nicht mitbekommen, dann habe ich das mit drei
Speaker2
00:34:50
Minuten angeguckt und
Marco
00:34:51
Die nächsten 15 Videos waren auch davon, dachte ich, okay, das muss ich dem jetzt sagen, dass das nicht so ist. Also habe ich ein paar positive Dinge geliked und das sind nur positive Quotes, Menschen, die mich inspirieren, die toll sind und genau so kannst du ja, wie der Algorithmus, auch dein Gehirn programmieren. Worauf legst du deine Aufmerksamkeit? Ja, attention grows where energy flows. Also worauf ich meine Aufmerksamkeit richte, davon werde ich mehr erleben. Und das ist relativ einfach. Es gibt so ein ganz simples Beispiel. Wenn was können wir bewusst wahrnehmen und was unbewusst. Und wenn wir den Daumen einmal ausstrecken und wirklich nur auf unseren Daumennagel scharf fokussieren, dann ist es genau der Anteil, den wir bewusst mit unserem Gehirn wahrnehmen können. Du siehst den Rest rundherum ja auch leicht verschwommen und das kommt alles unbewusst. Das heißt, wir haben so eine kleine Aufmerksamkeitsspanne. Und die richte doch bitte auf Dinge, die schön sind. Und du hast das Thema Neid angesprochen. Ich bin auch oft neidisch. Vielleicht ist aber meine Definition davon ein bisschen anders. Der Neid, wow, toll, das hat er. Das würde ich auch gern haben. Ich glaube, was du vorhin meintest, würde ich als Missgunst, ich bin so missgünstig, der hat nur Glück gehabt,
Jana
00:36:19
Warum ist der weiter als ich.
Marco
00:36:21
Wieso hat der schon 50.000 Follower, der hat ja nur Glück gehabt. Ja, vielleicht hat er auch ein bisschen mehr gearbeitet. Vielleicht hat er ein bisschen mehr gemacht. Vielleicht hat er sich auf Dinge fokussiert, die er beeinflussen kann. Vielleicht hat er nicht bei anderen rumgetrollt und hat geguckt. Und das ist das Schöne, wenn du, was ich an der SMI-Philosophie, die ich noch gar nicht erklärt habe, ich glaube, da muss ich gleich nochmal einhaken. Es begann wirklich, als ich darüber überlegt habe, wie kann das sein? Also die Smile-Fly steht für folgende Sachen. Das S steht für siehe alles und jeden als positiv. Das M steht für meide den Kontakt von außen, vor allem auch den negativen Kontakt. I bedeutet I go first. L lass die anderen ihr Leben leben. Und E, die Energie folgt deiner Aufmerksamkeit. Warum so?
Jana
00:37:18
Es ist relativ einfach.
Marco
00:37:20
Wenn, ich sagte, sieh alles in jedem als positiv, ist halt, wenn du dein Gehirn daran trainierst, ich sehe immer was Gutes. Und als ich damit angefangen habe, ich werde das nie vergessen, ich hatte Spätdienst auf einer Intensivstation, ich bin unten in den Fahrschule eingegangen und der Rettungsdienst hat ein Mensch reingeschoben und wollte irgendwo anders aussteigen. Dieser Mensch war maximal verwahrlost und hatte eine sehr hohe Geruchsintensität. Und ich hatte mir ganz fest vorgenommen, alles positiv zu dem Tag. Nun stehe ich da. Ja, super. Und ein Teil meines Gehirns sagte, machen wir morgen.
Speaker2
00:37:55
Ich sagte, nee,
Marco
00:37:56
Ich finde jetzt was. Guck dich mit denen an. Die Rettungsleute hatten schon Mundschutz um und dachten schon Tränen in den Augen fast. Und dann hat der Mann auf der Trage die Augen geöffnet. Und das waren die strahlendsten, blauen, Terence Hill-mäßigsten Augen, die ich jemals gesehen habe. Und dann dachte ich, wow, hast du geile Augen. Mit dem Gefühl bin ich ausgestiegen. Und dann kam ein Notfall. Und da dachte ich, wow, das haben wir toll geregelt. Und so habe ich mich, habe da wirklich so eine eine Welle nach dem anderen aufgebaut. Und ich bin mit so einer Leichtigkeit abends ins Auto gestiegen und habe gesagt, das war ein richtig geiler Tag, weil ich versucht habe, und es gelingt nicht immer, an allem das Gute zu sehen. M, meide den Kontakt von außen. Warum? Ich höre seit 15 Jahren keine Nachrichten mehr. Da gibt es ganz oft einen Aufschrei, du musst doch informiert sein. Ja, warum? Welches der Themen, die da kommen, außer Mord, Totschlag, Terror, Angst, Katastrophe, hilft mir, in meinem normalen Alltag mein Leben zu bewältigen? Und wie gesagt, der Daumennagel, es kommt alles in mein Unterbewusstsein. Wenn ich irgendwo arbeite, in alle halben Stunde das Radio mir die neuesten Horrormeldungen im Kopf bröselt, tut mir das nicht gut.
Speaker2
00:39:10
Wenn ich mit
Marco
00:39:11
Menschen zusammen bin, die mir den ganzen Tag erzählen, wie schlecht es ihnen geht, tut mir das nicht gut. Wenn man weiter ist in der Geschichte und sich von außen betrachten kann, sozusagen so eine andere Ebene, das ist aber spannend, ohne dass es einen emotional belastet, dann kann man das machen. Aber für den Anfang finde ich, ist es gut, das zu meiden. Mach das aus, es tut dir nicht gut. Es hat einen negativen Einfluss auf dich. Und trotzdem kriege ich ja, Corona ist ja auch nicht an mir vorbeigegangen. Ich kriege ja mit, was in der Welt, ja, okay, Krieg, okay, Krise, okay. Aber das ist abgehakt, finde ich. Dann I go first ist für mich so wunderschön, weil die Dinge, die ich mir so oft von anderen wünsche, Wertschätzung, Liebe, Anerkennung, Komplimente, darfst du zuerst geben. Das ist wie das Spiegelbild. Das kann nicht zuerst anfangen zu lächeln. Du darfst anfangen. Und wenn du wertschätzend bist, wenn du liebevoll bist, wenn du humorvoll bist, wenn du ein nettes Wort hast, Wenn du gerne mehr wahrgenommen möchtest werden und du aber mehr präsenter bist, wird es zu dir zurückkommen. Manchmal spielt das nicht eins zu eins. Manchmal spielt das über Bande. Und du wirst sehen, die Dinge, die du tust, die Dinge, die du dir auch selber gibst, die Selbstliebe, die Anerkennung, wenn du anfängst, den ersten Schritt zu machen, wird sich vieles in deinem Leben radikal ändern. Es kommt immer, ja, aber die anderen können auch anfangen. Richtig, für die anderen bist du aber auch der andere. Irgendjemand muss den ersten Schritt machen. Irgendjemand, und du wirst dich wundern, welchen Einfluss man doch auf Menschen hat. Die dann sagen, oh, okay, der hat das so und so gemacht, ich traue mich mal. Manchmal brauchen die Leute einen Nordstern, einen Leuchtturm, einen Orientierungspunkt, an dem sie sich irgendwie halten können. Und das finde ich ganz wichtig und deshalb I go first, ich mache den ersten Schritt Wenn ich die Dinge möchte, die ich haben möchte, dann mache ich das, ich gebe sie zuerst.
Speaker2
00:41:25
Ich freue mich
Marco
00:41:26
Über das Lächeln, das ich der Kassiererin bei Lidl hinterlassen kann. Die hat mich wieder nicht angelächelt. Ja, und du? Ja, ich auch nicht. Siehst du? So drehen wir uns im Kreis. Fang doch an. Wenn du nicht lächelst, kann niemand zurücklächeln. Das funktioniert nicht. L. Lass die anderen ihr Leben leben. Da kommen immer die großen Themen wie aber was ist mit? Und wenn dein ein Kind vor das Auto läuft. Ja, das soll es natürlich nicht. Und wenn ich einen Menschen habe, der mir am Herzen liegt und du siehst, der macht gerade so semi-gute Entscheidungen und rennt in eine Katastrophe. Ich bin kein Freund von Ratschlägen, weil Ratschläge sind ja auch Schläge. Ich mag dich und hast du gesehen, welche Möglichkeiten, Katastrophen, vielleicht Konsequenzen für dich daraus ergeben? Ja, ja, aber. Dann rennen. Lass ihn, sie gegen die Wand klatschen, aufkommen, berappeln und wenn sie dann die Hilfe brauchen, dann kann man dafür da sein. Aber Menschen zu erzählen, wie sie ihr Leben leben sollen, ihnen quasi die Erfahrung zu nehmen, Fehler zu machen, zu wachsen.
Speaker2
00:42:36
Ach.
Marco
00:42:39
Finde ich sehr, sehr schwierig. Ich lasse dir ihr Leben leben. Sollen die machen, wie sie wollen. Sollen es nicht kriminell werden. Und man muss auch nicht dem Kind sagen, nö, nö, fass jetzt mal zum dritten Mal auf die Herplatte. Guck mal, was passiert. Ich meine jetzt nicht die Extrembeispiele, sondern wenn dein Kollege, mein Kollege, seinen Arbeitsplatz anders gestaltet als ich, dann lasse ich ihn doch. Dann räume ich ihn nicht wieder so um, wie ich ihn haben will, weil ich denke, das ist so besser. Er macht die Erfahrung. Und ich habe so oft erlebt, dass Leute sagen, okay, wieso machst du das dann so und so?
Speaker2
00:43:11
Wie ist es dann?
Marco
00:43:12
Wenn die Leute, die realisieren das auch, wenn du deinen Weg gehst, dann kommen sie irgendwann zu dir und sagst immer, ich habe da so ein Thema, wie würdest du damit umgehen? Ja, pass auf. Das, das, das, jenes welches, das wäre mein Einsatz. Okay, und entweder sie nehmen es an oder nicht. Aber es ist doch ihr Leben. Und wer bin ich, dass ich mir anmaße, Menschen zu erzählen, wie sie ihr Leben leben sollen. Was natürlich paradox ist, weil ich einen Podcast habe, wo ich Menschen erzähle, wie sie glücklich erleben. Aber da ist auch jeder freiwillig dabei, wie der kann ja ausmachen. Und Energie folgt die Aufmerksamkeit. Das ist wieder das Thema mit dem Daumennagel. Wenn ich viel Energie auf ein Thema lenke, bin ich so in einer Abwehrspirale. Ich ärgere mich, das ist ungerecht, das ist blöd, dann lese ich Nachrichten, dann finde ich noch mehr Ungerechtigkeit. Und mein Gehirn Das Gehirn generell ist wunderbar drin, Gleichheiten zu erkennen. Wenn du dir ein neues Auto kaufst und dich vielleicht für ein Modell interessierst, dann wirst du auf einmal dieses Modell zu Tausenden auf der Straße sehen. Du denkst, wo kommt das denn her? Als meine Frau schwanger war und dann habe ich nur Schwangere gesehen. Und als ich mir entschieden habe, welchen Kinderwagen oder welches Auto Kinder das jetzt führen soll, war die Welt, die Werbung und das Internet voll von Kinderbaby-Werbung. Das ist halt so selektive Wahrnehmung. Und wenn ich mich auf das konzentriere, was nicht da ist, werde ich die schönen Dinge im Leben halt verpassen. Wir kennen alle, ich suche meinen Autoschlüssel. Der liegt direkt vor mir und ich sehe den nicht. Weil ich, oh, der ist weg, er ist weg, er ist weg. Ich weiß nicht, wo er ist. Mein Gott, wo kann der denn sein? Denkst du, ja, hier. Nicht suchen, finden. Ja. Und da darf man so ein bisschen vom Gehirnbesitzer zum Gehirnbenutzer werden, wie liebe Vera Birkenbiel es damals genannt hat. Oder wer steuert das Gehirn? Also sitze ich auf dem Beifahrersitz oder übernehme ich aktiv das Steuer? Und das war jetzt ein sehr langer Monolog von mir, das ist sozusagen alles, was ich jeden Tag mache, mit Leidenschaft dabei bin. Du merkst, ich könnte da stundenlang drüber reden, ohne dass sich das irgendwie wie Arbeit anfühlt. Ich würde mich eher in so eine Begeisterungsspirale nach oben katapultieren und immer schneller reden und schneller reden und alle mitreißen wollen. Und ich weiß trotzdem, es wird nicht jeden, ich kann nicht jeden mitnehmen. Manche sind auch hier, um als schlechtes Vorbild zu dienen. Und das ist okay. Zeigen mir dann ganz genau, was ich nicht will. Und ich gestalte meinen Tag immer so wie so ein kleines Einkaufskörbchen. Ich sehe Dinge. Angenommen, du gehst irgendwo einkaufen und siehst, wow, das ist ein tolles Auto. Da steigt aber einer aus, der wiegt 250 Kilo. Nee, das will ich nicht. Also ich nehme nicht das Gesamtpaket, sondern ich nehme das wie ein Buffet. Das gefällt mir an dem. Das gefällt mir an denen. Und so packe ich über den ganzen Tag so in meinen Warenkorb die schönen positiven Aspekte, gehe die Abends nochmal so ein bisschen durch, was mich natürlich dann so ein leichtes Gefühl von Dankbarkeit,
Speaker2
00:46:29
Freude bringt.
Marco
00:46:30
Und ich schlafe dann auch viel, viel besser. Ja, und ich wache dann auch dementsprechend morgens besser auf. So sammle ich Dinge jeden Tag, die toll sind, die mir gefallen, für die ich dankbar sein kann. Und einige hatten mich für verstrahlt. Gerne. Hätte ich wahrscheinlich zu mir selber vor 15 Jahren auch gesagt. Also hier, ne? Ja, als erst mal der Film The Secret lief, mit den Panflöten, habe ich den wieder ausgemacht. Was ist das denn für ein esoterischer Scheiß? Den schaue ich mir nie wieder an. Ja? Heute habe ich Podcast-Folgen über Bestellungen beim Universum auf wissenschaftlicher Basis, wie das alles so läuft mit Energien und es ist ja es ist ja, kannst ja wissenschaftlich Quantenphysik mittlerweile fast alles beweisen mittlerweile. Das ist total spannend, aber es gibt Momente und Reisen und Zeitalter im Leben, da ist man für irgendwas bereit. Da ist quasi die Seele bereit, das zu empfangen und manchmal nicht. Und ich habe Lieblingsautoren, wo ich Audioproduktionen höre oder podcaste, dann höre ich das ein Jahr später und denke mir, das hat der vor einem Jahr nicht gesagt. Das hat der nicht gesagt. Das höre ich zum ersten Mal. Genau, ich höre es zum ersten Mal, weil ich es zum ersten Mal wirklich wahrnehmen kann und auch für wahrnehmen kann. Und deshalb höre ich immer gerne wieder alte Folgen,
Speaker2
00:47:56
Alte Geschichten.
Marco
00:47:57
Ich habe Hörbücher, Produktionen, die sind schon 15 Jahre alt. Und ich höre jedes Mal wieder was Neues. Und freue mich drauf, da Dinge rauszuziehen. Auch mit Menschen. Auch wenn Menschen mir dieselben Geschichten erzählen, kann da immer wieder was Neues draus lernen. Und im Zweifel halt über mich oder das, was ich nicht will.
Jana
00:48:17
Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Aspekt, was die Leute immer vergessen. Du kannst nur Dinge lernen, auch wenn du in den Austausch gehst. Und der Austausch ist nicht immer schön. Und du kannst ja auch relativ schnell entscheiden, ob ich da Bock drauf oder lass ich es. Und lass es so ein bisschen aussortieren. Also ich kann dir mal das Beispiel nennen, als ich gesagt habe, dass ich nicht in die Branche gehe. Boah, was muss ich mit anfangen?
Marco
00:48:39
Hast du bestimmt Applaus bekommen und Beifall und Go-Forward und Ja.
Jana
00:48:42
Ja, ja, nur.
Marco
00:48:43
Und keine Schublade und Stereotypen wurden da aufgemacht.
Jana
00:48:46
Null, gar nicht. Dann habe ich kurz gedacht, ey, wir kennen uns doch 15, 20 Jahre. Ich habe Freundschaften, die sind schon 30 Jahre und älter. Und ich denke so, ihr kennt mich doch. Also dann ist man erst mal so, hä? Und dann denke ich mir so, das hat aber gar nichts mit mir zu tun und dem Menschen, sondern das, was die halt in ihrer, ja, was die halt erlebt haben, weiß ich nicht, in ihrer Bank, ihren Versicherungsmenschen, keine Ahnung, können das gar nicht mit mir in Verbindung bringen, weil die mich in dem Job noch gar nicht erlebt haben.
Marco
00:49:13
Sie übergeneralisieren das. Schublade auf, ich, Erfahrung, ich bin betrogen, ich kenne auch 15 Leute, die das gemacht haben und am Ende war keiner mehr da und die wollten halt nur mein Geld und dann Schneeballprinzip, ach so, und hast dich gesehen, Versicherungen verticken, ja, das sind die Erfahrungen, die sie halt gemacht haben. Gerade in unseren Ländern, also gerade in Deutschland, das ist in den Staaten halt ein bisschen was anderes. Gut, jetzt haben die auch nicht gerade den besten Ruf da,
Speaker2
00:49:41
Aber ja, kann ich verstehen,
Marco
00:49:42
Dass das nicht so... Da ist man bestimmt auf viel Widerstand gestoßen am Anfang.
Jana
00:49:47
Oh ja, immer noch.
Marco
00:49:49
Immer noch, ja, ja.
Jana
00:49:51
Kann ich mittlerweile eher mit einem lachenden Auge sehen oder mit zwei lachenden Augen, weil ich denke, ich weiß ja, wer ich bin, ich weiß ja, was ich mache und ich weiß, wie ich arbeite. Von daher ist es okay. Und auch da sind wir dann, du kannst nicht jeden überzeugen, du wirst nicht jedem gefallen. Nicht jeder mag deine Methode, nicht jeder mag deine Art zu reden. Nicht jeder mag deine Art, dran zu gehen. Und ganz viele sind auch perplex, wenn ich sage, weiß ich nicht, würde ich jetzt nicht verändern, wenn du mit 18 eine Berufsunfähigkeit gemacht hast und jetzt bist du 43. Nein, auf gar keinen Fall. Würde sich für mich lohnen, aber für dich auf gar keinen Fall. Richtig. Das lassen wir jetzt mal schön, das lassen wir so wie es ist. Verträge vor 2000 Jahren.
Marco
00:50:28
Du kannst nur verlieren, weil du gesundheitsfragentechnisch irgendwo abgelehnt wirst, weil du Vorerkrankungen hast, weil du vielleicht doch Verweise drin hast und und und und du den vierfachen Preis zahlen musst. Ganz genau.
Jana
00:50:40
Bringt uns nicht voran. Nein. Also ich war jetzt letzte Woche schon mal bei jemandem anders, hab mir da was ganz Tolles erzählt.
Speaker2
00:50:48
Spannend.
Jana
00:50:49
Geh da bitte nicht nochmal hin. Lass es einfach. Du musst auch nicht zu mir kommen, wenn du das nicht möchtest. Geh bitte irgendwo hin, wo man dich halt nicht verkack eiert. Und es ist schon teilweise, also ich bin ja auch ein Mensch. Alle meine Emotionen siehst du mir am Gesicht an.
Marco
00:51:07
Schlechtes Pokerface?
Jana
00:51:08
Ganz schlechtes Pokerface. Selbst wenn ich's wollte, ich Kannst du nicht verheimlichen. Das sehen meine Kunden dann auch. Ich denke mir auch mal, ich habe auch Verträge teilweise gesehen, wo ich dachte, Leute, war jeder besoffen, gekifft? Keine Ahnung, was war los, als ihr das unterschrieben habt? Das hat man euch da erzählt. Meine Trainee hat drei Jahresverträge unterschrieben für ihre Haftpflicht und ihre Hausrate. Ich sage, hat dir irgendwer erwähnt, dass die drei Jahre gehen? Wurde dir das gesagt in dem Gespräch? Sagt sie, nee. Aber ich weiß nicht, mein Freund war dabei, ich frage ihn nochmal. Da hat sie den auch gefragt und hat gesagt, nee.
Marco
00:51:44
Nicht mehr so ganz rechtens, ne?
Jana
00:51:46
Gibt es nicht.
Speaker2
00:51:47
Aber wo kein Kläger,
Jana
00:51:48
Da kein Richter, ne? Genau, also ich habe auch gesagt, ich würde da nochmal hingehen und würde dir das nochmal ganz nett sagen. Vor allen Dingen jetzt, weil du selber jetzt in die Branche startest und jetzt Sachen gelernt hast. Dass das definitiv nicht so geht.
Speaker2
00:51:59
Und ich bin froh,
Jana
00:52:00
Dass ganz viele Dinge passiert sind, dass nicht jeder sich dann so nennen darf und den Job machen darf, dass es da mittlerweile Tribularien gibt.
Marco
00:52:09
Genau, ich war zu einer Zeit aktiv, als es gerade losging und die Registrierung und ich habe den Versicherungsfachmann IHK damals gemacht und dann die Registrierung, glaube ich, über das Amtsgericht und noch woanders musste man ein paar Auskünfte kriegen und dann seine Beraternummer. Ja, ja, habe ich alles gemacht und es ist natürlich und dass ich nicht jeder unabhängig nennen darf, der auch unabhängig ist, sondern es steht dann Abhängigeberater nach § 34c Gewerbeordnung. Guck mal, das ist noch in meinem Gehirn drin. Weiß ich noch. Finde ich super. Ich finde das super, dass es da Regulare gibt. Die gibt es ja in der Immobilienbranche noch nicht so. Und ja, es gibt, keiner liest sich die Verträge durch. Das sind solche Batzen. Ich wusste auch vorher nicht, was konkrete Verweisungen sind. War in der Berufsunfähigkeit. Und da darf man also ich bin jetzt ja auch schon fast 14 Jahre raus die Branche hat sich verändert Mit Sicherheit hat die Branche sich verändert und es ist halt gut zu wissen, dass man die Grundstrukturen, wie ist unser Sozialsystem, unser Rentensystem, wie funktioniert Krankenkasse, Reha, Rente, bla bla und vor allem investieren, weiterentwickelt hat und dass ich weiß, wie die Grundprinzipien funktionieren. Und da kommen natürlich auch irgendwann, irgendwann kann ein Mensch das nicht mehr überblicken. Bei so vielen, wenn man jetzt nur mal zum Thema Fonds, Fondsprodukte, Aktien, Kapitalanlagen, das sind so viele Tausende und Millionen. Wenn jemand mir sagt, ja das habe ich im Blick,
Jana
00:53:50
Die haben die ist klar.
Marco
00:53:51
Wenn er sagt, pass auf, wir haben da einen Algorithmus und da kommt wenn man sozusagen die neue Welt ins Spiel. Du kennst auch, ja, welche Geldanlage ist denn super? Ja, das kann ich dir nicht sagen. Das hängt von dir ab. Das hängt von deinem Anlagehorizont ab. Das hängt von deiner Risikobereitschaft ab, von deinem Risikoprofil. Was für ein Kontrolltyp bist du? Wie sind deine Pläne dafür? Und wenn man gut ist, kriegt man so 15, 20 Fragen, die man ausfüllt, so von Skala 1 bis 10 wie Risikobereich bin ich und dann kann da schon eine Software machen die einem dann Produkte rausschmeißt oder Kombination oder Pakete die sagt, das entspricht deinem individuellen Risikoprofil So,
Jana
00:54:41
Einer von uns hängt gerade, ich glaube du hörst mich gar nicht Ja So, da warst du kurz im Startbild Da war ich kurz mal weg Da guck mal, wie wir das zusammengebastet kriegen.
Marco
00:54:53
Und wenn man dann sagt, ich brauche in fünf Jahren das Dach fällig oder eine große Abzahlung fürs Haus, dann kann ich halt nicht High-Risk-Schmanking machen, sondern brauche ich was Stabiles, was weniger Risiko, vielleicht die Inflation ein bisschen ausgleicht. Nur bei den meisten Menschen ist es so, und das hat meine Oma mal gesagt, Gier frisst Hirn.
Jana
00:55:12
Ja.
Marco
00:55:14
Und weil die Leute natürlich mit den Wünschen und Sehnsüchten,
Speaker2
00:55:19
Wenn wir jetzt mal
Marco
00:55:20
So einen klassischen Vertrieb nehmen, auch spielen.
Jana
00:55:22
Oh ja.
Marco
00:55:23
Gut ist, wenn du einen Finanzvertrieb hast, der erstmal grundsätzlich und in so einem war ich, alle Produkte gleich bezahlt, also die Marge ist immer dieselbe, egal ob BU, sonst irgendwas, das ist schon mal gut. Da kommt nämlich keiner auf die Idee, ich mache mal das, weil da gibt es mehr Geld drauf. Das ist schon mal gut. Wenn es natürlich nur auf Provisionen geht, ist es natürlich schwierig,
Speaker2
00:55:45
Wenn die Leute anfangen,
Marco
00:55:47
Irgendeine Grundsicherheit ist da und die Leute wollen mit eigener Vertrieb an sich ist eine coole Sache. Weil du hast die Chance mit eigener Leistung, du wirst für das bezahlt, was du leistest. Wirst du viel leisten, wirst du viel bekommen und Und am Ende bleiben die Ehrlichen. Also keiner, der Beschissene wird am Ende beschissen.
Speaker2
00:56:13
Der Bescheißer wird beschissen.
Marco
00:56:14
Der Betrüger wird betrogen. Und das wird sich immer wieder nicht kennen. Niemand, nicht mal in der Branche oder in der anderen Branche, der, wenn er aus unethischen Gründen gehandelt hat, aus Selbstnutz, aus Eigennutz, nur aus Eigennutz, der noch am Markt ist, der noch existiert. Die sind alle auf die Fresse gefallen. Und das ist egal wo ob es der Chefarzt ist, der Operation gemacht hat weil er dafür eine Marge bekommen hat weil er sozusagen so einen Zielvereinbarungsprozess hatte ob das der Kfz-Mechaniker ist der Teile ausgetauscht hat die nicht nötig waren ob das der Coaching-Berater war der Online-Programme verkauft hat wo am Ende nichts bei rumkommt wo du ein Newsletter bekommen hast alles fliegt auf Deshalb sei ehrlich sei ehrlich zu dir selbst Und das finde ich den Ansatz gut, weiß ich nicht. Habe ich früher auch gemacht. Wie sieht denn das da und da aus? Sag, gute Frage. Kann ich dir nicht sagen? Habe ich mir nicht? Und bevor ich dir eine falsche Antwort gebe, ich werde mich darum kümmern. Das mache ich auch. Und wenn ich, ich kriege ja manchmal auch hier über die Kandidatenanfragen, auch persönlich, ich sage, Mensch, ich habe folgendes Thema, das ist so und so. Ich antworte gleich und sage, pass auf, möchte mir darüber Gedanken machen, wie da auf dich zukommen. Weil ich darüber nachdenke. Ich möchte das gerne sacken lassen. Ich möchte, dass die die richtigen Informationen oder ich bin gerade gestresst. Ich laufe dem Kind hinterher, ich will noch einkaufen gehen, ich muss noch Essen machen und eigentlich wollte ich noch zum Sport. Wenn ich innerlich so angespannt bin, weiß ich, es ist kein guter Zeitpunkt, eine Entscheidung zu treffen oder einen Ratschlag zu geben. Ich komme auf dich zurück, ich werde mich melden, ich werde mir Gedanken machen. Meistens läuft es darauf hinauf, dass die Leute, I go first. Gebt das, was du selber fangen willst und du übernimmst Verantwortung. Und dass die Leute meistens Angst vor den Konsequenzen haben. Der Preis ist zu hoch. Der Preis, den sie zahlen müssen, gerade was du am Anfang mit Beziehungen angesprochen hast, wie viele leben nicht in einer Beziehung, in der sie nur so halb glücklich sind. Aber der Preis, jetzt aus der Wohnung auszuziehen, das halbe Einkommen zu haben, und es ist egal, ob Mann oder Frau, der Preis wäre zu hoch. Dann bin ich doch lieber nur halb glücklich mit dem, als eventuell vielleicht glücklich, aber mit einem weniger. Ja, ich müsste ja von vorne anfangen. Und das sehe ich auch, Leute, die montags auf die Arbeit kommen und sich beschweren. Du kannst ja auch liegen bleiben. Es zwingt dich keiner aufzustehen. Du kannst liegen bleiben, du kannst zum Flieger gehen, du kannst auf die Malediven fliegen und kannst ein schönes Leben machen. Es hat nur Konsequenzen. Es kann sein, dass dein Arbeitgeber dich nicht bezahlt.
Speaker2
00:58:58
Es kann sein, dass
Marco
00:58:59
Du aus deiner Wohnung rausfliegst. Es kann sein, dass du gekündigt wirst, dass dein Partner es nur so halbgeil findet, wenn du ihn nicht mitnimmst. Oder, oder. Das heißt, dahinter steht immer ein Preis. Und wenn der Preis mir zu hoch ist, dann stehe ich halt morgens auf und ich gehe zur Arbeit. In meiner Welt, und da bin ich manchmal vielleicht etwas hart, wenn du den Preis verglichen hast und dich dafür entschieden hast, zur Arbeit zu gehen, dann hast du für mich das Recht auch verloren, dich über Arbeit zu beschweren. Nicht über Arbeitsprozesse, die man verbessern kann, aber dieses morgendliche alle Scheiße, wie der Montag. Ja? Dann bleib zu Hause. Ja, dann betreibe keine geistige Umweltverschmutzung. Bleib zu Hause. Du hast dich dafür entschieden. Dann mach es auch so. Da bin ich relativ unempathisch. Da habe ich auch keinen Bock drauf, weil jetzt finde ich das total schlimm, wenn die Leute in ihr Umfeld gehen und es einfach mal verpesten. Holen wollen, nach dem Motto geteiltes Leid ist halbes Leid, das Bullshit. Das verdoppelt sich. Das ist wie so ein Virus. Das ist wie ein fauler Apfel im Korb. Der foult alle anderen mit an. Das Einzige, was sich verdoppelt, indem man es teilt, ist Glück. Glück und Freude. Und deshalb, da bin ich relativ stringent und auch konsequent und rigoros und habe auch so, ich meine, ich bin jetzt in meinen Mit-40ern, ich habe keinen Freundeskreis mehr von 700 Leuten. Ich bin da schon elitärer geworden. ja, ich schaue schon ganz genau nach mit wem ich meine zur freien, verfügbaren Zeit verbringe und das sind dann nicht mehr die Hottentotten sondern Menschen auf die ich Bock hab, die nicht vorbeikommen und mir das Klagelied, das Jammerlied vorsingen, wie blöd ihr Leben ist und auch nicht Menschen, die mir immer wieder dieselbe Schallplatte vor legen können, sag ich mal, ja ein Ende was ja, weiß ich, ja dann ja, kann ich nicht Im Arbeitsumfeld ist es ein bisschen anders. Man kann sich das manchmal nicht aussuchen. Sondern man ist selber und ständig und Unternehmerin, dann kann man da schon irgendwie, du kannst dir aussuchen, ein bisschen Trainee, du arbeitest ein bisschen nicht. Das sind leider noch nicht die meisten. Auch die Kunden kannst du dir aussuchen, genau. Das sind nicht die meisten, die das bei uns können. Mein Fokus ist dann wieder, das ist meine Philosophie, siehe alles, konzentriere dich auf den guten Aspekt. Hast du einen Chef, der vielleicht führungskrafttechnisch eher so eine vier Minus ist.
Speaker2
01:01:38
Ich bin mir ziemlich sicher,
Marco
01:01:40
Er hat Aspekte, die wundervoll sind. Er ist vielleicht super in seinem Fachbereich.
Speaker2
01:01:46
Er ist vielleicht super strukturiert.
Marco
01:01:47
Er hält vielleicht tolle Meetings. Konzentrier dich nur darauf. Und wenn du mit dieser Energie, mit dieser Stimmung, mit dieser Grundhaltung auf diesen Menschen dann wieder zugehst, wird das einen Einfluss auf ihn haben. Wir kennen das alle, du kommst in einen Raum rein, wo kurz vor die Fetzen geflogen sind. Du nimmst diese Stimmung, diese Energie, die nimmst du wahr. Genauso ist es andersrum. Das heißt, wenn du das Positive und die Menschen siehst, Mensch, der ist fachlich gesehen, ist der top. Mega geil. Der kann dies, der kann das oder deine
Speaker2
01:02:23
Kollegin und die ist,
Marco
01:02:25
Dann fokuss dich darauf. Blende den Rest aus, mach das wie du im Einkaufskorb und du wirst vielleicht ein anderes Ergebnis haben, die wird vielleicht anders reagieren, weil ich selber, du, mit einer ganz anderen Stimmung, einer ganz anderen Ausstrahlung auf diese Menschen zugeht. Weil die ist es ja auch gewohnt, dass die Leute dann so auf die zugehen, sieh ich schon wieder. Immer ich selbst. Immer ich selbst. Und da kann man wirklich, wenn man sich richtig gut fühlt, eine gute Energie hat, tolle Stimmung hat, man kann gar nicht so denken, wie das Leben manchmal spielt. Ja, also... Ich glaube, wenn du die richtigen Gedanken, die richtigen Vorstellungen hast, weißt, was du willst im Leben, dich darauf fokussierst und du überlegst, wie könnte das sein, wie toll könnte das sein, wirst du überrascht sein, welche Möglichkeiten und Wege das Leben findet, damit es möglich wird. Und zwar Möglichkeiten, auf die du im Leben nicht gekommen wirst.
Jana
01:03:24
Oh ja.
Marco
01:03:25
Es gibt Menschen, die sind auf einmal aus der Arbeitswelt verschwunden, weil sie woanders ein anderes Angebot bekommen haben. Null in meiner Entscheidung. Da habe ich keinen Einfluss drauf. Sondern ich habe ihr alles Gute gewünscht, habe mir gesagt, das wird super. Und dann soll sie da hingehen. Gleichzeitig habe ich mir gewünscht, ich möchte mein Privatleben mehr mit positiven, glücklichen, herzensguten Menschen zu tun haben. Kann ich jetzt beeinflussen, wie die in mein Leben kommen? Nee, das ist der gute Deutsche, der möchte das am liebsten kontrollieren. Wie kommt das in mein Leben? Nein, let go. Das ist nämlich die Kunst dabei. Ich wünsche mir das und ich bin gespannt, welche Wege das Leben findet. Auf einmal lerne ich einen Menschen kennen, um 600 Ecken, wo ich sage, geiler Typ, wunderbar. Wir werden nie aufeinander getroffen, ja, aber es mussten erst ein paar Weichen, es musste da jemand weggehen, muss kündigen, der musste da eine andere, es mussten so viele Kartenhäuser und Schachtfiguren gerückt werden, dass der zu mir auf die Arbeit gekommen ist und heute, geiler Arbeitsbuddy, freue ich mich jeden Tag drauf. Auch wenn er gerade unterwegs ist in die USA und ein bisschen Urlaub macht, ich werde ihn jetzt schon vermissen, der könnte es nicht beeinflussen. Und wenn man in sich geht, alle coolen Dinge, die in deinem Leben passiert sind, konntest du so nicht vorhersehen. Die kamen immer über Bande, immer über Ecken, immer über, denkst du, wie konnte das passieren? Da hast du keinen Einfluss drauf. Und das Vertrauen, wie du am Anfang sagst, das Leben passiert für mich. Es wird was Gutes darin haben. Da glaube ich ganz, ganz, ganz fest dran. Wie sehen meine Wünsche und Träume aus? Was habe ich für Ziele? Wie komme ich da hin?
Jana
01:05:11
Keine Ahnung.
Marco
01:05:13
Ja. Kann es sein, dass ich Menschen kennenlerne?
Speaker2
01:05:16
Ja.
Marco
01:05:17
Guck mal. Und wie hätten wir uns kennenlernen können? Also die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Interview zustande kommt, zwei Menschen, die eigentlich aus einer unterschiedlichen Branche kommen, aber eigentlich doch in einer Branche waren, sich über Instagram treffen, dass der Algorithmus dich uns mir vorgeschlagen hat und wir jetzt das hier machen. Das hätten wir noch nicht planen können.
Jana
01:05:37
Definitiv nicht. Und das ist das Schöne an Social Media. Da sind wir wieder auf das Positive beschränken. Ich habe so unglaublich tolle Menschen über Social Media kennenlernen dürfen, mit denen ich jetzt immer noch in einer super Verbindung stehe. Und die leben alle nicht in Hamburg.
Marco
01:05:54
Und dabei, wir sind ja nur 100 Kilometer entfernt.
Jana
01:05:57
Ja, das ist halt so geil. Du hast Menschen mit demselben Vibe, mit demselben Humor. mit derselben Grundeinstellung, dass du denkst, ey, wir haben Bock, uns gegenseitig voranzubringen. Dieses Konkurrenzdenken ist da gar nicht drin. Sondern, wie können wir uns unterstützen, dass wir alle vorankommen? Und das ist halt das Geile. Und dass man immer was lernt. Und dass diese Menschen immer mit einem offenen Herzen und positiven Gedanken zu dir kommen und sagen, hey, ich hab dir gerade so einen Post gesehen, ist vielleicht ein bisschen blöd formuliert, guck mal nochmal, könnte man das falsch verstehen. Weißt du?
Marco
01:06:30
Oder auch andersrum sagen, der war geil, danke. Das ist genau den Satz, den ich heute gebraucht habe. Danke. Es kommt genau zur richtigen Zeit. Und da hast du vollkommen recht. Ich habe Kontakt zu Menschen, die ich noch nie persönlich getroffen habe, die ich aber so tief in meinem Herzen drin habe, wo ich sage, ich liebe diesen Menschen so abgöttisch, weil der so eine tolle Energie hat. Es macht Spaß, mit dem Sprachnachrichten herzuschicken, dass man irgendwann sozusagen von Instagram zu WhatsApp gegangen ist, weil man nicht auf eine Minute beschränkt ist. Und ich freue mich für andere Menschen und ich finde es so toll, Diesen Spirit, diesen Vibe da rauszutragen. Wohlwissend, dass es Menschen gibt, sagen, es sei alles Blödsinn. Ja, und dann wieder, worauf konzentriere ich mich? Auf den einen, der den Post scheiße fand. Der eine, der gesagt hat, es ist totaler Blödsinn. Du bist ein ätherischer Spinner, du hast gar keine Ahnung vom Leben. Man kann nicht halt nur glücklich sein und Spaß haben im Leben. Oder auf die, die da runter Herzchen geschrieben haben, sagen, danke, das habe ich gerade gebraucht. Danke, dass du da bist. Danke, wenn dir Menschen, die du nicht kennst, schreiben, danke, dass es dich gibt, weil du hast es geschafft, dass ich und mein Mann uns mit anderen Augen sehen. Wir sehen nicht bei dem Fokus, was hat er nicht gemacht, sondern ich mache es mit dem Lächeln. Du hast es geschafft, oder ich habe es nicht geschafft, ich habe ja eigentlich am dies Jahr gemacht. Ich habe ihm eine Möglichkeit aufgezeigt, die Dinge vielleicht anders zu betrachten. Das hat unsere Beziehung neu aufgefacht. Wir machen das mit Humor, wir machen das mit Lächeln, mit der Grundeinstellung, dass der andere es nicht tut, um mir das auszuwischen. Sondern er macht das Gedanken verloren, er ist nicht dabei aber nicht, um mir wehzutun und diese Grundeinstellung zum Leben zum Menschen ist Und dann schreiben dir solche, dann geht mir das Herz auf. Genau dafür sitze ich dann hier, sappel in dieses Mikrofon, lad das hoch, mach das, weil das so toll ist. Das ist das einzige Feedback, das ich brauche. Und das ist so wundervoll. Das ist das Schöne an der Medienlandschaft. Es ist nie gut und nie schlecht. Es ist immer, wie man es einsetzt. Es ist nur ein Tool. Ein Flugsimulator hat Tausenden von Piloten, Millionen von Piloten beigebracht, in Notsituationen richtig zu handeln. Ja, drei Idioten hat es aber auch geschafft, irgendwo reinzufliegen. Es ist grundsätzlich schlecht? Nein. Ein Messer kann in der Hand eines Chirurgen Wunder bewirken und Leben retten. In der Hand eines geistig verwirrten Leben nehmen. Es ist immer nur ein Tool. Deshalb grundsätzlich alles zu pauschalisieren, wie es in den normalen Standardmedien ist. Alles schlecht, muss jetzt verboten werden. Ja, soll ich jetzt sämtliches Besteck abgeben zu Hause, nur weil einer zur Hygiene gelaufen ist? Es ist eine Tragödie, keine Frage. Aber dann gleich generelles Messerverbot zu verfolgen und sagen, ich darf kein Besteck mehr benutzen, was macht denn der Fleischer, der richtig scharfe Messer hat und was mit dem, der einen schlechten Tag hat, vielleicht müssen wir woanders anfangen.
Jana
01:09:48
Das liegt daran.
Marco
01:09:49
Dass die Menschen, es ist denen nicht gut geht, dass sie sich vielleicht nicht wertgeschätzt fühlen, dass sie sich nicht, ohne jetzt politisch werden zu wollen, nicht mehr dazugehören. Weil Zugehörigkeit ist ein Riesenthema. Wir haben es gerade in der politischen Landschaft. Ich glaube nicht, dass jeder da rumläuft wie ein Nazi ist, aber die meisten von denen fühlen sich verloren. Und da ist jemand, das will ich damit gar nicht entschuldigen und schönreden, die fühlen sich zugehörig. Da sind sie jemand. Sie werden wahrgenommen, sie werden ernst genommen. Sie sind da jemand, sie sind wichtig, auf einmal. Und es ist vielleicht ein verlorenes Schaf, aber dann liegt das an dem Hirten. Vielleicht mal zu gucken, ob er vielleicht sich ändert. Und ich weiß gar nicht, wie ich darauf gekommen bin. Ich habe den Faden verloren.
Jana
01:10:41
Ja, dass Zugehörigkeit einfach ein super wichtiges Thema ist. Also generell, dass ich zugehörig fühle und irgendwo in der Bubble sein und.
Speaker2
01:10:50
Ja, wir einfach Herdentiere sind und das ist auch so. Aber es ist halt wichtig, dass du dir die richtige Bubble aussuchst. Du musst halt die Menschen haben um dich rum,
Jana
01:10:58
Die zu dir passen. Natürlich müssen nicht alle deine Menschen sagen oder dich immer anfeuern, auch wenn du Scheiße baust und sagen, ja, hast du alles richtig gemacht, das ist total doll was. Die dürfen dir total gerne mal sagen, ey, du rennst da gerade irgendwie lachend in die Scheiße. Das ist auch völlig fein. Muss man dürfen als Partner, als Geschäftspartner, als Freundin, als Kumpel, als keine Ahnung wer. Also jedem, der dir nahe steht und umgekehrt. Und dieses halbseitende Glücklichsein in Partnerschaften hängenbleiben, nur weil man keinen Bock hat, sich neu für sich zu entscheiden, finde ich so schwierig. Und ich sehe einen Wandel, das mittlerweile gefühlt bei Männern schlimmer ist als bei Frauen. Dass Männer mittlerweile sehr, sehr, sehr viel mehr aushalten in Partnerschaften und Frauen wieder ein bisschen schneller bei sich sind und sagen, ah nee, habe ich jetzt nicht mal so Bock mitzumachen. Gefällt mir alles nicht. Und Männer denken, muss ich jetzt aushalten.
Speaker2
01:11:53
Gehört halt dazu. Wo ich dazu meine,
Marco
01:11:57
Dass die Frauen vorher schon sehr, sehr lange ausgehalten haben. Gerade wenn Familie im Spiel ist, wenn sie so Mitte 40 sind, Kinder sind aus dem Haus und groß, dann fangen sie nochmal an aufzublühen und sagen so, die nächsten 40 Jahre mit dem, nee, das mache ich nicht. Und viele haben ja die Angst dann, ja, auf dem Markt ist ja nichts mehr. Der Markt ist ja leer. Also die, die jetzt noch zu haben sind, sind die, die verlassen worden sind, auf einen guten Grund, und oder wieder bei Mutti wohnen. Ja? Wir haben alle dieses Bild jetzt im Kopf.
Jana
01:12:34
Ja, oh mein Gott.
Marco
01:12:36
Ja, und wenn du das glaubst, dann wirst du auch die Erfahrung darin machen, hundertprozentig. Und ich sehe das auch in unserem Kreis, wo Leute auf einmal sich in den 40ern anfangen zu trennen, weil die Frauen ganz, sie haben auf gut weg funktioniert. Sie haben ihre Rolle eingenommen, sie haben sich für die Kindererziehung gekümmert, haben die Karriere ein bisschen zurückgestellt, halbtags gemacht, haben das gesamte Imperium der Familie gemanagt. Teilzeit-Daddy kam dann nach Hause, abends, hallo, Bett bringen und das war's dann, hat Leben ein bisschen weitergelebt und sie hat ihr komplettes Leben nicht aufgegeben, sondern anders priorisiert. Und jetzt sind die Älter, ziehen also aus dem Haus, sind Flügge, Und entscheiden sich dann so nicht weiter. Für den Mann ist das völlig, das konnte er nicht sehen. Wenn sie schon vor drei Jahren gesagt hat, okay, wenn die 16, ist es sicher aus, dann ist das Thema durch. Wenn die, dann ist es vorbei. Das haben die schon ganz, ganz lange gemacht. Und die Männer halt, das ist jetzt überpauschalisiert, aber wenn ich jetzt sehe, wer zu meiner Schulzeit, wer war bei den coolen Kids, sind heutzutage relativ abgerockt. Ja, die saufen, rauchen, feiern immer noch genauso wie vor mit 16, 17, 18, 19. Das lässt aber 30 Jahre später schon ein paar Spuren. Ja, die sehen doppelt so alt aus. Jetzt sage ich, jetzt sehe ich alles positiv. Ja, es zeigt mir genau, was ich nicht will. Es ist gut, dass ich das nicht mehr in meinem Leben habe. Der Kontrast ist da ja immer ganz wichtig. Und die Männer haben dann immer mal ein Thema, wo sie sagen, ich fühle mich ein bisschen minderwertig. Ja, dann fangen sie an mit dem zweiten Frühling. Entweder sie kaufen sich einen Porsche. Oder eine neue Beziehung oder irgendwas. Ja, das sind aber alles nur Reize wieder im Außen, um die Leere im Innen zu füllen. Und spannend ist es bei Paaren halt, wo die sich eigentlich ganz gut verstehen, wo die Familie in einem auszieht. Und jetzt bin ich allein mit dem.
Jana
01:14:54
Oder mit ihr.
Marco
01:14:56
Ich stelle vielleicht fest, wir haben uns gar nicht so viel zu sagen und ich finde ihn gar nicht mehr so geil ja Und das Thema ist es nicht anzusprechen. In sich rein, sich selber auszumachen. Und dann sagen, ja, der mag mich ja vielleicht gar nicht mehr. Woher weißt du das? Der kleine Brainfucker in deinem Kopf, der ja ständig erzählt, ne? Ah, der will das alles nicht. Das ist alles Glaskugeln lesen. Ich kann den Menschen halt nur bis zur Stirn schauen. Und ich führe jetzt nicht die Bilderbuch-Ehe. Wir haben auch unsere Ups und Downs und gehört zu, aber wir haben eine sehr, sehr offene Kommunikation. Und dann hast du sagen, du, war scheiße. Tut mir leid, ich habe da überschnell reagiert, das wollte ich nicht. Erzähl mir nochmal. Ich bin also klassisch, wenn ich unter Druck und Stress bin und jemand mir eine Ja-Nein-Frage stellt, ist die 90-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass ich Nein antworte. Einfach aus einem Impuls. Ja, wie so ein protziges kleines Kind.
Speaker2
01:15:53
Und meine Frau
Marco
01:15:54
Und ich sind beide sehr gelesen, was das angeht, Persönlichkeitsentwicklung, Motivations- und Entscheidungsstrategien. Und da zu sagen, du pass auf, das war einfach mein Programm, ich habe einfach abgespult, ich habe dir gar nicht richtig zugehört, erzähl nochmal. Und das nimmt die andere jetzt nicht persönlich, die sagen, ey, der hört mir nicht zu, sondern okay, pass auf, da, da, da, da, was hältst du davon? Und wenn ich die Antwort nicht weiß, sage ich, oh, denke ich nochmal drüber nach. Aber dem anderen die Chance zu geben und auch zu sagen, du, das ist mir jetzt zu viel, zu viel Druck, ich fühle mich und nicht du hast, wie der I go first, das kann man überall drüberlegen, ist eine ganz wichtige Geschichte und es sind immer ganz viele unerfüllte Bedürfnisse und ganz oft ist es halt immer das Thema Anerkennung, Wertschätzung, du siehst gar nicht, was für eine Arbeit ich hier den ganzen Tag mache, bringst nur Blumen mit, wenn ich Geburtstag habe, wo du ein schlechtes Gewissen hast und viele Menschen sagen, die Familie ist das Wichtigste in ihrem Leben und wenn das so ist, warum verbringen die meisten so wenig Zeit mit ihr? Es ist doch das Meeting nochmal, nochmal die Karriere nochmal dies, nochmal das ich komm doch nochmal später Kein Vorurteil, nur man brabbelt das so vor sich hin und realisiert gar nicht, das stimmt gar nicht mit meiner Handlung zusammen. Das passt gar nicht.
Jana
01:17:23
Ja, das muss man auch kommunizieren. Das muss man auch seinen Chefspartner kommunizieren. Mein Beispiel, ich habe jetzt das Wochenende mit meinem Partner. Wir haben nur das Wochenende vor uns. Morgen um 12 ist für mich Schichthübschach. Und dann gehört das Wochenende uns. Ganz dringende Sachen, da darf man sich bei mir melden. Ansonsten, nein. Ich bin nicht da.
Marco
01:17:46
Dringlich und wichtig, ne?
Jana
01:17:48
Genau. Und dann ist es mir auch relativ egal. Da gehe ich bei meinem Vater ans Telefon, wenn da irgendwas ist. Dann weiß ich, okay, wenn der anruft, da ist irgendwas los. Da gehe ich ran. So, wenn mein Trainee sich irgendwie meldet, weil sie Fragen hat, auch völlig okay. Und alles andere kann warten. Und ja, das ist so. Und das ist mir wichtig.
Marco
01:18:06
Ich bin mir aber sicher, dass du die Erfahrung anders gemacht hast. früher.
Jana
01:18:09
Dass ich mal anders war oder anders gelernt habe?
Marco
01:18:11
Endige Erreichbarkeit 24-7, rund um die Uhr.
Jana
01:18:15
In ganz vielen Punkten. Ich habe ein riesengroßes Helfer-Syndrom in allen Bereichen. Deswegen glaube ich, bin ich auch im Beraten. Ich kann mich und meine Kunden, wenn die nicht anrufen, sagen, das hat nicht funktioniert, ich habe das Kündigungsschreiben nicht gekriegt, sofort wie der Teufel hinterher. Kümmer ich mich drum.
Speaker2
01:18:34
Direkt.
Jana
01:18:36
Aber bei mir selber denke ich so, deswegen bin ich auch in so einem Helferbereich unterwegs, in so einem Unterstützungsbereich.
Marco
01:18:44
Deshalb bin ich hier auch nicht in der pflegerischen Branche gelandet, weil ich...
Speaker2
01:18:49
Oder in dem Podcast-Bereich.
Marco
01:18:53
Ich erinnere mich, früher gab es kein Wochenende. Als ich den Vertrieb, da habe ich sechseinhalb Jahre gemacht. Ich habe... Es war nebenberuflich. Und hauptberuflich habe ich dann mal im Urlaub gespielt. Und es war wirklich 24, 7, 365, ne?
Speaker2
01:19:11
Und um die Uhr.
Marco
01:19:13
Und wenn man dieser, man ist jung, man ist in der Bubble, ich konnte gar nicht mehr vorziehen, wie Leute, klar gibt es ein Meeting, klar gibt es ein Meeting um 21 Uhr, klar geht man dann auch noch Socializing in eine Bar und unterhält sich nochmal ganz kurz und ist dann um 12 zu Hause und steht um 5 wieder auf. Das machst du ein paar Jahre, ne? Siehst aber auch richtig runtergerockt aus. Und da die Prioritäten zu setzen, und genauso immerhin habe ich auch gesagt, ich bin am Wochenende nicht mehr erreichbar. Weil das einfach zu viel war. Rund um die Uhr. Ich habe mich, aber das sind die eigenen Grenzen, die ich auch nicht gesetzt habe. Wie soll der andere denn wissen, wann er mich erreichen darf, wenn ich das nie kommuniziert habe? Und wenn die Grenzen, ich merke ja selbst, dass meine Grenze dann sozusagen überschritten worden ist, ich das aber nicht sage. Aber irgendwann werde ich so angepisst, dass sich das sehr harsch, sehr abrupt und die anderen wollen dann sich, boah, was ist denn der jetzt so?
Jana
01:20:12
Genau.
Marco
01:20:14
Das vorher zu sagen, pass auf, kannst mich gerne anrufen, das ist in Ordnung. Den, den, den, den Punkt. Wenn die Welt untergeht, überleg dir wirklich, ist es dringlich, ist es wichtig, kannst du es dir vielleicht selber zusammenreimen oder kannst du es bis Montag warten. Das habe ich irgendwann gemacht, das hat auch ganz gut funktioniert und heute ist es ja, ich bin ja digital unterwegs, da muss ich keine Probleme, die an mich herangetreten werden, muss ich ja sofort bearbeiten. Außer vielleicht in der eigenen Familie, aber der Rest ist, ich kann warten, ich kann drüber nachdenken. Ich muss dem Impuls jetzt sofort nicht nachgeben. Das ist halt auch wichtig für mich, für mich am Wochenende, am Wochenende. Also ich mache den Podcast immer sonntags oder Samstags, je nachdem, wie es halt gut passt. Das ist halt die schöne, die Freiheit, die man hat,
Speaker2
01:21:08
Dass man es machen kann,
Marco
01:21:10
Hochladen und dann wird es veröffentlicht. Aber das Wochenende gehört Familie. Wenn Familie halt irgendwie auch unterwegs ist und sagt, der ist auf dem Kindergeburtstag und dann hier, da und jedes, dann habe ich auch mehr Freizeit, dann sitze ich auch mehr hier am Rechner und arbeite ein paar Sachen aus, die noch auf der To-Do-Agenda, auf der Traumliste, das wäre ganz cool, Liste draufstehen. Weil einfach nur da sitzen und sich vorstellen, jetzt wird man erfolgreich und kann davon ein Leben bestreiten, ist nicht, indem man nur hier sitzt. Man muss auch tun. Und manchmal ist es einfach der Impuls, der dann kommt und sagt, ich habe da eine Idee. Der Impuls auf einmal, dass wir in Kontakt treten und sagen, brauchen wir nicht mal einen Podcast machen? Das kam ja auch aus so einem Impuls raus. Aber man hätte ja auch da sitzen können. Ich denke jetzt, der soll mich jetzt irgendwie kontaktieren, aber das macht er nicht. Der ist voll doof. So spielen ja viele das Leben. Er hat sich bei mir nicht gemeldet. Ja, wolltest du denn, dass er dich meldet? Nein. Weiß, dass es dich gibt. Nein, aber trotzdem. Noch komplizierter geht es halt nicht. Das ist, wasch mir den Pelz, mach mir nicht nass. Das funktioniert nicht. Da nehme ich auch keine Verantwortung für mein Leben. Dann schiebe ich die Macht für alles andere und dieses Blaming, dieses Jammern und Rumheulen
Speaker2
01:22:36
Wie doof die anderen sind,
Marco
01:22:37
Dann aufs nächste Level. Aber solche Menschen habe ich zum Glück so gut wie gar nicht in meinem Leben mehr. Keine Pflegefälle mehr.
Jana
01:22:45
Ich auch nicht. Also das habe ich auch rigoros aussortiert. Es geht nicht darum.
Speaker2
01:22:49
Dass man mich
Jana
01:22:50
Nicht anrufen darf, wenn es einem beschissen geht. Das verwechseln ja auch viele Leute. Darum geht es nicht. Sondern wenn du mich dreimal mit der gleichen Scheiße anrufst und trotzdem nichts geändert hast, dann wird es ein Problem. Dann wird es einfach nur noch auch nervig. Und da habe ich keine Lust zu und da habe ich die Energie nicht für. Möchte ich nicht. auch wenn ich mache ja auch Finanzbegleitung, also ich helfe ja Leuten auch zu sagen, okay, komm, wie bauen wir deine Schulden ab, ne, wie kriegen wir was für dich aufgebaut, wie kriegen wir das hin, dass du gedanklich nicht mehr in so eine Spiralen gerätst, wie kriegen wir das hin, dass du nicht bei jeder beschissenen Situation wieder losläufst, dir irgendwas shoppst, was du eigentlich gar nicht brauchst.
Marco
01:23:23
Genau, nur um dich kurzfristig im Inneren ganz gut zu fühlen, ne.
Jana
01:23:26
Genau, also dass wir solche Dinge auch prüfen, so im privaten Feld und du einfach siehst, wie viel da bei diesen Menschen auch passiert, wie geil das einfach ist. Aber ich auch jemand bin, ich trete dir halt auch in den Arsch. So, ich werde dir jetzt nicht immer schön Wetter-Sachen erzählen und werde sagen, ach komm, nee, also hast du jetzt richtig gemacht, dass du dir schon wieder ein neues Telefon gekauft hast, weil irgendwie was dich frustriert hat. Ja. Also, nee, da bist du bei mir in einer falschen Adresse, wird nicht funktionieren.
Marco
01:23:54
Ja, kann ich absolut nachvollziehen.
Jana
01:23:57
So, und dann muss man auch, da ist wieder der Punkt. Und die Leute denken immer, natürlich mache ich meinen Job, also mache ich meine Leidenschaft, um Geld zu verdienen. Aber nicht um jeden Preis. Ich möchte, also dann hätte ich ja in einem Angestelltenverhältnis bleiben können. Ich möchte nicht mit jedem Menschen zusammenarbeiten. Ich möchte nicht mit jedem Menschen in Kontaktzeit 5 Euro Provision. Nein, möchte ich einfach nicht, weil da meine Lebenszeit. Ja, und ich habe jetzt die 40 auch überschritten. Und da wird einem irgendwann schon bewusst, so die Hälfte hast du wahrscheinlich schon hinter dir. Und möchte ich nicht.
Marco
01:24:30
Brauche ich... Und der coole Part kommt noch.
Jana
01:24:32
Und der coole Part kommt noch. Jetzt, wo man dieses mir ist so viel Scheiß egal. Das ist das Geile am Älterwerden. Es geht dir viel mehr am Arsch vorbei. Und das brauche ich nicht. Und dann weißt du, ja, aber nein. Wie du schon sagst, die kleinen Dinge. Ich stehe morgens auf, ich freue mich auf meinen Kaffee. Ich liebe meine Kaffee-Maschine. Das Geiste. Morgens aufstehen, dieser Geruch. Dieser Kaffee. Erstmal so zehn Minuten mit sich sein. Seinen Kaffee trinken. Erstmal klarkommen. Und dann freust du dich. Du weißt, heute dachte ich, geil, ich habe heute auf jeden Fall zwei richtig spannende Gespräche vor mir. Freue ich mich drauf. Ich freue mich drauf, in meine Weiterbildung zu gehen.
Marco
01:25:09
Ja, das ist cool, sich den Tag so mental vorzubereiten, nicht im Worst-Kiss-Szenario. Oh Gott, ich habe einen Termin, was wird die nachher sagen? Oh Gott, die kommt mir gleich wieder mit ihrem Problem, sondern geil. Ich kann da so viel Tolles draus ziehen. Ich bin gespannt, was ich daraus noch lernen kann. Ich bin gespannt, ich freue mich drauf. Und mit dieser Stimmung, mit diesem Vibe, in den Tag zu starten, ist großartig. Und nicht Wecker, also habe ich ja früher auch während der Ausbildung, ich habe ja in so einem Schwesterwohnheim gewohnt, ja, das war neben dem Krankenhaus, das heißt 6 Uhr Frühdienst, um 5.45 bin ich aus dem Bett gefallen, den ersten Kaffee und den ersten klaren Gedanken habe ich auf der Arbeit gefasst, als die Übergabe vorbei war. Da war ich mental noch sozusagen im Stand-by-Modus. Und genau wie du heute, ich bereite den Tag geistig vor. Morgens aufzustehen auch mal 10 Minuten früher ja ich poste die Vorschau für den Podcast meistens montags morgens stehe ich 20 Minuten früher auf tut mir nicht weh mach das fertig nimm mir die Zeit den Kopf auch ruhig zu kriegen ich hab da so 2-3 Meditationen Kopfhörer rein, Noise Cancelling mich
Speaker2
01:26:27
So ein bisschen
Marco
01:26:28
Berappeln lassen, berieseln lassen und dann überlegen wirklich, wie der Tag cool werden kann. Was steht heute an? Oh, das könnte cool werden. Und nicht, oh, jetzt kommt dies und jetzt kommt das. Also nicht den Tag schon kaputt denken, bevor er angefangen hat.
Jana
01:26:41
Das geht mental.
Marco
01:26:43
Das wird cool. Ah ja, heute ist Montag. Oh Mensch, komm pünktlich raus. Ich habe keinen Dienst heute. Oh, der Lütte ist beim Sport. Geil, stimmt. Dann kann ich ja heute direkt von der Arbeit mal zum Sport fahren.
Jana
01:26:53
Das wird cool.
Marco
01:26:54
Ich kann nicht sagen, Montag ist immer voll. Ja, es wird schon cool werden. Und die Geräte sind bestimmt frei, die ich haben will. und nehme ich ein anderes Gerät und werde bestimmt tolle Leute da kennenlernen und werde einen schönen Tag haben und es ist wirklich alles wie denke ich mir das kaputt genau wie du das morgens machst hinsetzen, ich brühe mir hier meinen Monsterbecher jeden Morgen frisch auf und setze mich dann hin und die Familie schläft noch meine Frau ist schon wach und düstern los, der Lütter schläft noch und das sind so meine 20 Minuten Me-Time morgens und ich weiß es ist schwer für Menschen, was Meditation angeht und die Ruhe im Kopf, Zehn Minuten auf so eine Kerze glotzen, ist auch schwierig. Aber so geführte Sachen, wo jemand, der sagt, hey, heute kann ein schöner Tag werden. Dann hörst du schon die Stimmen in deinem Kopf. Nee, was soll daran denn toll werden? Dann quatscht da wieder jemand dazwischen. Die innere Lautstärke, der innere Kritiker. Und einfach mal die Gedanken. Und dann nicht sich kritisieren fürs Kritisieren. Sondern die Gedanken kommen lassen, gehen lassen. Und man merkt irgendwann, wenn man das so fünf Minuten gemacht hat, zehn Minuten, man steigert sich ja. Du fängst ja auch nicht mit dem Marathon an, sondern du fängst, dein Gehirn darf sich daran gewöhnen. Und dann bist du dabei und irgendwann merkst du, Stille. Ich denke ja gar nichts. Da ist ja wirklich, oh, da war ein Gedanke, alles klar, okay. Es ist wirklich Ruhe in deinem Kopf. Zwischendurch mal, was machen wir hier, wir müssen noch und hier, nee, Ruhe, weiter. Einfach einatmen, ausatmen, einfach mal sein. hier und jetzt nicht in der Vergangenheit für oh Gott, was ist da scheiß gelaufen, doof gelaufen und in der Zukunft, welche Probleme könnten noch kommen, das macht so viel auf und propagiere das immer wieder, mach das, tu das, ich habe in der letzten Folgen in den Shownotes auch ein paar Sachen reingepackt, ein paar kostenpflichtige, ein paar kostenfreie und es gibt ein paar, die es gemacht haben und sagen ich habe es jetzt eine Woche gemacht und ich stelle fest wie es mir besser geht Die stellen fest, die haben so eine Smartwatch und irgendwas und merken, wie ihr Ruhepult runtergeht. Sie merken, dass sie nicht so schnell mehr, sie starten auf einer anderen Linie am Tag. Also nicht mehr schon auf 90% unter Spannung, sondern ganz easy, ganz entspannt, ganz ruhig. Da kann dich ein Auto schneiden, das interessiert dich nicht mehr. Und ja, das ist cool, wenn Leute das umsetzen. Also mit den ersten kleinen Schritten. Und die erwarten ja immer gleich die Wunder. Ich habe es einen Tag gemacht, funktioniert nicht. Gehst einen Tag ins Fitnessstudio, stellst dich vor den Spiegel, ich sehe immer noch scheiße aus. Gehst noch eine Woche hin, sehen wir noch scheiße aus, funktioniert nicht. Das kriegen die nicht mit, das ist wie der Frosch, der in einem Topf mit Wasser ist. Wenn du das so langsam hochdrehst, kriegt der Frosch das gar nicht mit, bis er irgendwann Puff macht. Aber der Frosch da außen ist, der reinschwimmt, springt ins heiße Wasser, der, der sagt, bist du blöd? Das hast du ja auch in Beziehungen überall, das hat sich so reingeschlichen,
Jana
01:30:05
Dieser Alltag.
Marco
01:30:06
Die Daumenschrauben wurden immer enger gelegt, es ist immer weniger liebevoll. Weil es ist ja nicht, dass jemand von heute auf morgen die Scheiße behandelt. Oder dass du morgens immer gestresster bist. Und da kommt dieser Kontrast wieder. Irgendwann hast auch du festgestellt, ich brauche morgens diese Zeit, um mich adäquat auf jeden Tag vorzubereiten. Weil wenn ich da so rein rushe,
Speaker2
01:30:32
Dann läuft das
Marco
01:30:33
Für mich nicht. Das ist nicht gut. Und das passiert meistens, indem man die Erfahrung macht, wie es nicht ist. Ich habe festgestellt, das funktioniert für mich nicht. Es ist blöd, früh aufzustehen, sozusagen direkt aus dem Bett zur Arbeit, mit Coffee to go. Nee, ich habe lieber Coffee to stay. Und deshalb ist alles, was wir machen, finde ich, ist gut. Also es funktioniert, weil es sagt dir entweder, es funktioniert für mich, es fühlt sich gut an. Weil mal ganz ehrlich, wir haben ein unheimlich tolles Feedback-System in uns drin. Die Männer wird da schwer sein. Das nennt man Gefühle. Das ist mehr als hungermüde und geil. Da gibt es noch ein bisschen mehr dazwischen. Und Gefühle sagen dir genau, bin ich auf der richtigen Richtung? Fühlt sich das gut an? Ja? Immer differenziert. Spielt da mal ein kleiner Brainfucker mit rein, der mir sagt, brauchst du nicht, ja? Sowas brauchst du nicht tun. Da habe ich Angst. Ein Trainer hat mal gesagt, das ist Faulheit, Feigheit und das eigene Ego, was dir im Weg steht. Wenn die Dinge raus sind und es sich trotzdem gut anfühlt, mach es. Hast du Angst davor? Mach es. Hinter der Angst liegt alles, was du erreichen willst. Und fühlt sich schlecht an. Das kennst du bei Beratungsgesprächen, bei Kundenterminen. Es fühlt sich schlecht an, dann sagst du, war auch scheiße. Fühlt sich gut an. Vertraue dem Gefühl. Wir haben die Intuition, das ist wie so ein emotionales Leitsystem, das dir sagt, wie Topf schlagen fürs Universum, fürs Leben. Wenn es sich gut anfühlt, bist du dichter dahin, wo du hin sollst. Und wenn es sich schlechter anfühlt, gehst du halt weiter weg.
Speaker2
01:32:16
Wir haben nur
Marco
01:32:16
Irgendwie in unserer intellektuellen, verkopften Welt verlernt, auf unser Herz, unser Bauch zu hören. Und ich höre da ganz viel drauf. Und ganz oft hat mein Bauch recht. Und die Entscheidung, die wir treffen müssen, haben wir schon getroffen. Wir haben es noch nicht verintellektualisiert, wir konnten es noch nicht verbalisieren. Und ich höre super viel. Als du mich angeschrieben hast, wollen wir das machen? Sagt mein Bauch, ja, coole Idee. geil, ja, mach mal,
Jana
01:32:45
Ja, gut.
Marco
01:32:47
Der Kopf sagt, ja, aber wir haben doch nichts gemeint, was sollen wir darüber reden, was willst du, bist seit 14 Jahren aus der Branche raus, was willst du da, ja komm, klappe da oben, ja, das wird ein cooles Gespräch, da wird sich schon was ergeben.
Speaker2
01:32:58
Und
Marco
01:32:59
Auf sein Herz zu hören und den Weg zu gehen, den man gerne möchte. Ungeachtet anderer Menschen, die dir sagen, dass es nicht geht, weil sie erzählen dir, was sie glauben, was sie nicht können. Und das projizieren sie auf dich. Und wenn du Dinge tust, die du gerne tust, kann es sein, dass du ein Spiegel bist für andere Menschen, weil du dich Dinge traust, die sie sich selber nicht getraut haben. Und wenn sie dann unliebevoll darauf reagieren, hab ein großes Herz, weil das einfach, es ist deren Art, dir zu zeigen, dass sie es auch gerne machen würden, aber sie haben halt nicht das Standing, nicht den Charakter zu sagen, hey, ich bewundere dich, dass du das machst, ich wünschte, ich könnte das auch, ich hab den nicht und dich jetzt so ein bisschen anzugreifen, ist die einzige Variante, die ich kann, aber eigentlich bewundere ich dich. Da wäre beim Esst das Mal-Philosophie, wo Leute mir sagen, du kannst doch nicht alles schönreden. Doch.
Jana
01:34:04
Das geht.
Marco
01:34:06
Ist es dann wahr? Ja, weiß ich nicht. Ist mir egal. Fühlt es sich für dich besser an? Ja. Ja, wunderbar. Und wenn es sich für mich besser anfühlt, bin ich besser drauf, kann bessere Entscheidungen treffen, bin entspannter, kann liebevoller mit meinen Ment-Metschen umgehen und werde super tolle Erfahrungen in meinem Leben machen. Es geht nicht, Rechthaben oder Glücklichsein. Beides funktioniert nicht. Früher wollte ich ganz viel Recht haben. Heute bin ich eher, Glücklichsein ist cooler. Und daher, hört auf euer Herz, macht wie es Bock auf, hört mal auf die Dinge, die andere sagen. Ich meine, das ging an, gerade dieses Frühmorgens, finde ich, jetzt ist es draußen dunkel, also jetzt gerade nicht, aber morgens, wenn ich aufstehe, Und sie sagen, scheiße Herbst. Und ich liebe das. Ich finde diese Luft morgens unheimlich, unheimlich klasse. Du musst so Scheiben wischen und Laubhaken. Ja. Und es ist doch super. Es zeigt mir wieder, jedes Mal, wir haben ein Baum bei uns auf dem Grundstück und vier Millionen Blätter, die vom Nachbarn kommen. Das können mich natürlich dutzendweise darüber aufregen. Aber es ist eine Beschäftigung, die wir als Familien-Event machen. Machen wir alle zusammen. Der Luther hat Spaß, dann rennt er nochmal da durch und schmeißt dich nochmal rein. Papa macht auch wieder mit und wird auch nochmal zum Kind. Du kannst alles, alles spielerisch machen. Alles schön, alles herrlich. Natürlich könnte ich mich jetzt ärgern, dass es vom Nachbarn kommt. Mach den scheiß Baum da weg. Der Baum zeigt mir doch, und ich meine ganz ehrlich, Die Natur ist doch ein wunderbares Beispiel von Hülle und Fülle, was es alles in der Welt gibt. Da sind so viele Blätter und die rotzt ja jedes Jahr in meinen Garten rein. Und nicht mit der Angst von wegen, oh Gott, ich behalte das mal alles, weil vielleicht kriege ich nächstes Jahr keine Blätter mehr.
Speaker2
01:36:02
Nee, lass los, let go,
Marco
01:36:05
Lass es gehen, damit er kann nur überleben, indem er das, was er hat, jetzt loslässt, weil sonst könnte er nächstes Jahr keine neuen Blätter. Das wird er nicht überleben. Und so ist es auch, du darfst Dinge loslassen, damit neue Dinge zu dir kommen. Und deshalb finde ich den Herbst so toll, nicht nur, dass ich Geburtstag habe und mich dann so ein kleines Kind fühle und den ganzen Tag am liebsten mit der Krone rumlaufen würde.
Jana
01:36:29
Mach's doch einfach.
Marco
01:36:31
Ja, man wird ja älter. Ja, geil, ich freue mich drauf. Ich habe Geburtstag. Ich zelebriere das wie ein kleines Kind. Auch wieder gelernt. Es ist einfach eine Art, die Dinge zu betrachten.
Speaker2
01:36:44
Ich bin ein Jahr älter geworden,
Marco
01:36:46
Ich bin ein Jahr weiser geworden. Es ist wundervoll, dass ich diesen Geburtstag erleben darf. Und darüber freue ich mich ohne Ende. Und das, was ich natürlich vorlebe, macht der Junior natürlich nach. Der freut sich auf sein Geburtstag, der freut sich auch auf jeden Tag. Das ist nämlich, weil Mama und Papa das vorleben und sagen, wie toll das ist, wie schön das ist. Guck mal, wie toll. Da kommt natürlich die Außenwelt und Kindergarten und im Freundeskreis sind natürlich auch der Fokus auf das gelegt, was nicht funktioniert. Aber gleichzeitig sagen wir dann, guck mal, das ist toll gewesen, was ist daraus Positives? Ja, das und das ist passiert. Aha. Was kannst du daraus lernen? Ja, ich habe mein Spielzeug im Kindergarten verloren. Und was, wie geht's dir jetzt dabei? Und sagt er, ja, find ich voll doof und hast nicht gesehen. Ich sag, okay. Und was ist jetzt für dich die Erfahrung daraus? Was hast du ausgelernt? Ja, ich darf halt, da muss ich das Spielzeug halt im Auto lassen. Ja, zum Beispiel. Oder, wer weiß, ein halbes Jahr später haben wir es wiedergefunden. Die haben irgendwie in der Wandkiste umgegraben und da war sein Hai.
Speaker2
01:37:52
Sein Hai war wieder da.
Marco
01:37:55
Und er hat sich darüber gefreut, wie ein kleines Kind, dass es wieder da ist und hat nicht den beschuldigt, den der es quasi mitgenommen verbuddelt hat Es gibt die, die Eltern sind es gibt nichts schöneres Feedback als von den Kindern weil das 1 zu 1 ist das ist was du bist und wenn dein Kind ein bisschen anstrengend ist, kann das sein dass man vielleicht selber auch ein bisschen anstrengend ist ja vielleicht ja, es ist ohne jetzt so ein Kindererziehungspodcast zu verfallen aber das ist, wenn man das Wort Scheiße raussucht wir dürfen Scheiße nicht sagen, ach ja stimmt ja, war ja was, ne? Du kriegst so ungefiltertes Feedback, das ist so herrlich Ja, wundervoll Ah, und ich finde es so toll, wie die die Welt sehen, wie die erforschen, wie die träumen und ich versuche das so lange wie möglich in seinem Kopf zu belassen, dass er auch, ne, Weihnachtsmann, Osterhase, wie toll die Welt ist, sich zu freuen über Dinge, fantasiereich, Kinderzimmer zu spielen. Ja, ich sage halt, da ist Lego, da ist dies, da ist das und man spielt mit dem Lego, ne, da wird kombiniert. Da gibt es diese Darrenregeln nicht. Ja, auch die Ritterburg und Playmobil, das gehört nicht zusammen. Und da haben wir noch mal einen Schleichdinosaurier. Ja, die spielen ungefiltert. Völlig geil. Also es ist ein so schön, das zu beobachten. Die Menschen das so, die können das völlig natürlich machen. Ohne Fee- und Beurteilen.
Speaker2
01:39:30
Ja.
Marco
01:39:30
Grandios. Grandios, muss ich sagen, ist ja, will ich nachher mal wieder beobachten, würde ich sagen.
Jana
01:39:37
Unbedingt.
Marco
01:39:38
Oder aktiv mitmachen, Carrera-Bahn, wie letztes Mal, ne?
Jana
01:39:40
Ja, unbedingt.
Marco
01:39:42
Schön die Looping.
Jana
01:39:44
Ja, das muss, das ist geil.
Marco
01:39:45
Das muss, ja.
Jana
01:39:46
Das muss, das macht Spaß. Ja. Ja, Mensch, jetzt haben wir schon, weiß ich nicht, Oha.
Marco
01:39:53
Oha, ja. Können zwei Folgen werden.
Jana
01:39:56
Können zwei Folgen werden. Gesammelt. Ich muss sagen, ich habe auch sehr, sehr viel für mich nochmal mitgenommen. Vielen Dank für deine Zeit. Das war mir ein Vergnügen. Ich bin mir sicher, da kommt bestimmt nochmal eine zweite, dritte, vierte. Und ja, vielen Dank, dass du dir heute trotzdem die Zeit genommen hast an deinem freien Tag.
Marco
01:40:13
Ja, gerne.
Jana
01:40:14
Und ja, grüßen wir die Familie schön. Das war ein. Fühlt euch begleitet beim Karrierer-Warnspielen. Und wir hören uns.
Marco
01:40:23
Wir hören uns. Vielen, vielen Dank, Jana. Danke, dass ich hier sein durfte.
Jana
01:40:27
Ebenfalls. Schön, dass du da warst. Bis ganz bald. Tschüss. Tschüss.
Marco
01:40:31
Danke, dass du dir diese Folge angehört hast. Und Veranregungen und weitere Informationen kannst du mir gerne schreiben unter podcast at smile4life.de und natürlich auf den Social Media Kanälen gibt es noch mehr Inhalte auf TikTok, Instagram und Facebook.
Speaker2
01:40:46
Und wenn du mir
Marco
01:40:46
Eine 5 Sterne Bewertung auf Apple und Spotify geben möchtest, bin ich dir sehr, sehr dankbar. Natürlich kannst du das auch einigen Mitmenschen teilen.
Music
01:40:55

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